Stimmt Wikipedia
Shownotes
Wisst Ihr was ich erst kürzlich zufällig entdeckt habe?! Es gibt einen Wikipedia Eintrag zu der Serie Abenteuer 1900, in der ich meine Erfahrungen als Hausmädchen in einem Gutshaus gesammelt habe.
Lasst uns diesen Eintrag zusammen lesen und schauen was dort so steht und ob das auch stimmt :)
Ich lass mich selbst überraschen und habe extra vorher nichts durchgelesen...
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00:00:01: Du interessierst dich für das Leben, von der ständige Gesellschaft bis hin zur Körperikine?
00:00:07: Lehn dich zurück, ich erzähl davon.
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Leben, ich hatte mir vorgenommen, was anderes zu sagen als Hallo und herzlich willkommen.
00:00:24: Erinnert mich so sehr an meine Arbeit, in der ich immer sage, herzlich willkommen an Bord.
00:00:31: Schön, dass Sie da sind.
00:00:32: Darf ich Ihnen Ihre Jacke abnehmen.
00:00:34: Schön, dass Ihr heute da seid.
00:00:36: darf ich euch euren Stress abnehmen, denn wir wollen ganz entspannt über den Wikipedia-Eintag von Abenteuer-Ninzehnhundert-Plaunern der Serie, weswegen ich überhaupt irgendwelche Referenzen als Hausmädchen habe.
00:00:50: Denn kürzlich habe ich zufällig gesehen, dass es ein Wikipedia-Eintrag darüber gibt und darüber reden wir jetzt.
00:00:56: Stimmt der?
00:00:56: Steht da drin, was wirklich passiert ist?
00:00:59: Was steht da überhaupt drin?
00:01:01: Auch wenn ihr die Serie nicht gesehen habt, bleibt gerne dran.
00:01:04: Ich kämpfe hier noch mit kleinen, technischen Problemen.
00:01:06: Ich bin jedes Mal so unzufrieden mit der Aufnahme laut stärk und kriegst es irgendwie nicht gemanagt.
00:01:10: Aber wir versuchen das jetzt mal so.
00:01:12: So, ich sitze übrigens in Chicago.
00:01:14: Ich habe alles mitgeschleppt, um euch nicht zu lange warten zu lassen bis zur nächsten Folge, weil ich immer zu Hause irgendwie eine Million andere Dinge zu tun habe.
00:01:21: Und deswegen, ja, so, ich Google auch ständig meine technischen Probleme und vielleicht sollte ich einfach mal so einen Kurs machen, wie man überhaupt Podcasts aufzeichnet.
00:01:30: Damit das hier endlich mal ein bisschen besser wird.
00:01:32: Aber jetzt krieg ich es nicht... nicht besser hin, also bleiben wir bei dem was wir haben.
00:01:36: Abenteuer-Ninzenhundert leben im Gutshaus, ist die Serie damals und ich Google mich relativ selten aus irgendeinem Grund.
00:01:42: Habe ich aber für den Podcast letztens irgendwas nachgucken wollen, habe gesagt, oh, es gibt ein Wikipedia Eintrag und dann habe ich mich mal damit beschäftigt, wer überhaupt diese Wikipedia Einträge schreibt, weil Wikipedia ist ja so ein Schwarmwissen.
00:01:52: und dann habe ich zum ersten Mal ever und das benutzt man ja schon immer mal wieder, wenn man irgendwas googelt und es kommt dann automatisch gesehen, wie viele Menschen überhaupt diese Beiträge ändern, weil ich wollte dann wissen, kann ich diesen Autor dieses Eintrag irgendwo einsehen und habe dann gesehen, dass hunderte Änderungspersonen hinterlegt sind, die irgendwas geändert haben.
00:02:14: Man kann das ja alles im Detail nachlesen und fand das erstaunlich.
00:02:19: Da dachte ich nochmal so, okay wow, irgendwie, ich hätte auch selber diesen Beitrag ändern können.
00:02:25: Ich glaube, ich hätte mich nicht mal wirklich bei Wikipedia einloggen müssen, sondern nur irgendwie einloggen müssen.
00:02:32: Ja, genau.
00:02:33: Also wer jetzt initial diesen Text geschrieben hat, das ist mir gar nicht so ganz klar.
00:02:40: Aber ich finde es auf jeden Fall sehr nett.
00:02:41: Das ist ein bisschen sehr nett geschrieben.
00:02:43: Fangen wir einfach mal an.
00:02:44: Abenteuer-Ninzenhundert, Leben im Gutshaus ist der Titel einer aus sechzehn Folgen bestehenden Reality-Dokus, so ob der ARD, die in der Zwei-Tausendvier ausgestrahlt wurde und möglichst realitätsnah das Leben auf einem Gutshof um das Jahr-Ninzenhundert präsentierte.
00:02:57: Absolut.
00:02:57: Denn dann steht hier noch, das finde ich ganz witzig, Daher galten die Regeln von nineteenhundert auch, wenn die Kameras nicht liefen.
00:03:04: Ja, das ist nämlich eine der meistgestellten Fragen.
00:03:07: Habt ihr normal gelebt, wenn die Kameras aus waren?
00:03:10: Und ich antworte immer, nein.
00:03:12: Denn eigentlich war das ja ein Experiment.
00:03:14: Kann man zwanzig Menschen von heute in das Leben nineteenhundert versetzen, so dass sie denken, dass das ihr Leben ist.
00:03:20: Und das geht wirklich nur, wenn man das alles fühlt.
00:03:23: Wenn auch, wenn die Kameras aus sind, das Leben immer so weiter geht.
00:03:27: wenn man den Träck spürt und die Belastung der Arbeit spürt und all diese Dinge niemals aufhören, sondern immer weitergehen, damit man immer mehr da reinversetzt wird in diese Zeit.
00:03:39: Und da ist noch eine Frage, die auch ganz oft kommt, wo waren denn diese Kameras?
00:03:44: Weil wenn man jetzt an Big Brother denkt, dann hängen die da ja irgendwie an den Decken und dann kommt die Stimme aus dem Auf.
00:03:50: Und das ist da überhaupt nicht so gewesen, es hingen nirgendwo Kameras.
00:03:54: Sondern das waren immer reale Kamerateams, die kamen rein.
00:03:57: Und in dem Moment, wo sie im Raum waren, wusste man, jetzt sind sie nur da und jetzt filmen sie vielleicht auch irgendwas.
00:04:02: Vorbild war die Fernsehserie Schwarzhalthaus, die zwei Jahre zuvor ausgestrahlt wurde.
00:04:07: Aufgrund des Erfolges wurde noch weiterführend Abenteuer neunzehn zwanzig Sommerfrosche getreten.
00:04:13: Das Schwarzhalthaus, das kannte ich, das hatte ich als Jugendliche im Fernsehen gesehen, fand das so faszinierend, dass das der Grund war, warum ich mich für diese Castings beworben hatte.
00:04:21: Ich hatte auch meine Familie vorher gefragt, Ob die nicht mitmachen wollen, die waren nicht so begeistert.
00:04:26: Also blieb mir nur die Option, mich alleine zu bewerben und eben dann eine Dienerin, ein Hausmädchen zu werden.
00:04:34: Ein kurzes Treffen zwischen der Marmsell und dem Hausmädchen gab es im Sommer, in der Sendung Hansenblick des NDR.
00:04:42: Wow, woher wissen diese Autoren das alles?
00:04:44: Ich find das total toll, der stimmt.
00:04:47: Aber wer hat das da reingeschrieben?
00:04:49: Das fasziniert mich sehr.
00:04:51: Und jetzt ist das dann so, dass... Man dann auf dieser Wikipedia-Seite dann auch so die Besetzung sieht, alle Namen, die da mitgemacht haben mit ihren Rollen und dann eben noch die Produktion, das Produktionsunternehmen, die Regie, die Produktion, Musik steht da auch.
00:05:11: Das ist mir also spannend, da habe ich noch nie Namen zu gelesen.
00:05:17: Das Gutshaus Belitz liegt im heutigen Landkreis Rostock in Mecklen-.
00:05:23: Die Geschichte, die habe ich euch ja glaube ich schon mal erzählt.
00:05:25: Sie ist ja so cool.
00:05:27: Ich wurde ja in Hamburg in einer Straße, wo am Ende der Straße ein Herrenhaus steht und in echt ist jetzt dieser Besitzer von diesem Herrenhaus.
00:05:37: Ich habe das schon mal in einer anderen Folge erzählt.
00:05:38: Ich erzähle es einfach nochmal, weil ich das so faszinierend finde.
00:05:41: Der musste Anteile von seinem Gut abgeben, weil man den Friedhof Ulstdorf in Hamburg erweitert hat.
00:05:46: Das ist ein wunderschöner riesiger Stadtfriedhof.
00:05:49: Ich glaube, einer der größten innerstädtischen Friedhof, wo Europa ist, kann ich euch unbedingt ans Herz legen, den zu besichtigen.
00:05:54: Da liegen auch so Prominente begraben, wie zum Beispiel Uwe Seela zum Beispiel.
00:05:58: Einer der neuesten, der dabei ehrlich wurde wahrscheinlich.
00:06:01: Ja und so, jetzt musste dieser Gutzerr Land abgeben und dann war ihm das zu klein geworden, das was er da übrig hatte und dann ist er nach Belitz gegangen und hat dieses Gutshaus gebaut und bewirtschaftet.
00:06:14: Es ist für mich unglaublich diesen Zusammenhang.
00:06:16: Für Tretzwecke wurde es auf die Verhältnisse um ein neunzehnt hundert zurückgebaut.
00:06:20: Aus diesem Grund wurden Originalgedreue Einrichtungen besorgt und nachgebaut.
00:06:24: Wassertoiletten wurden herausgerissen und durch zeitgemäße Torftoiletten ersetzt.
00:06:28: Zwecks besserer Belastbarkeit und Nutzbarkeit mussten Originalgeräte nachgebaut werden.
00:06:33: Ja, das stimmt auch.
00:06:35: Da waren ja viele Sachen aus dem Museen und vor allen Dingen so Sachen wie Kleidungsstücke.
00:06:41: Ich glaube zum Beispiel meine Schuhe waren eigentlich original, aber die Samy natürlich überhaupt nicht mehr ausgehalten, weil das Material Spröde war und so und da musste man das nachbauen, damit das überhaupt dieses Leben noch mal aushält, weil die Zeit natürlich das Material belastet hatte.
00:06:57: Die Maschine dafür musste eigens aus einem Museum gehen.
00:07:00: Ah, ich habe einen Satz vergessen.
00:07:01: Genau, also man hat... original Tapeten nachgedruckt und die Maschine dafür musste eigens aus einem Museum nachgeliefert werden.
00:07:07: Das selber habe ich von den Bewohnern dieses Gutshauses von der Familie Bongart erfahren und die Tapeten hängen da auch heute noch.
00:07:16: Also man kann ganz toll dahin fahren.
00:07:19: Die Frau Gubongart, die lebt in diesem Haus und man kann da auch übernachten und das sich angucken, diese Tapeten unter anderem.
00:07:27: Es fehlte sowohl an fließend Wasser als auch an elektrischen Strom.
00:07:31: Die Geschäft in der Stadt Teterow, die es um nineteenhundert auch schon gegeben hätte, Apotheketrogerie Buchhandlungen Mieder waren, waren ebenfalls präpariert, so dass die Gutshausbewohner dort nur mit den Zahlungsmitteln der Zeit um nineteenhundert die Waren von nineteenhundert zu Preisen von nineteenhundert kaufen konnten.
00:07:48: Bezahlt wurde in Markt mit den historischen Münzen und Scheinen.
00:07:52: Ja, das stimmt auch.
00:07:54: Ich bin selber nie in Tetero gewesen.
00:07:55: Ich bin ja nur ein oder zweimal mit der Kutsche zu diesem kleinen Lethchen ein Ort weitergefahren, die man selts in Tetero gewesen und hat diese präparierten Lesen besucht.
00:08:05: Aber ich habe in einer Instagram-Story mal dieses Geld gezeigt, was wir hatten, was original war und was, ja, was ich noch habe.
00:08:13: Tatsächlich.
00:08:14: Auch außerhalb der Tretzeit wurde wie nineteenhundert gelebt.
00:08:17: Selbst für die Trettechnik waren bis auf das Equipment keine modernen Geräte erlaubt.
00:08:23: Die Gutsbewohner mussten erhebliche Abstrüche auch an den hygienischen Verhältnissen mitnehmen.
00:08:28: Hinehmen.
00:08:29: Die Trettechnik.
00:08:30: Keine modernen Geräte.
00:08:32: Ja, natürlich gab es keine modernen Geräte.
00:08:34: Wir haben ja gelebt wie nineteenhundert und hatten natürlich auch keine modernen Geräte.
00:08:38: Die Kameras und die Ton... Geräte, der Tontechniker etc.
00:08:42: Das war natürlich modern und ich habe das auch schon mal in einer anderen Folge erzählt.
00:08:45: Wir haben ja alle so eine Tasche getragen unter unseren Kleidern mit Mikrofonen und die war natürlich auch modern.
00:08:51: Aber wahrscheinlich ist das damit so gemeint, dass sonst nichts modern war, außer das.
00:08:56: Und das habe ich auch schon mal erzählt.
00:08:57: Das war nämlich immer so witzig, weil ab und zu kam da mal jemand und hat gesagt, ich muss deine Batterien wechseln.
00:09:02: Und da mussten die unter die Klamotten an diesem Mikrofontechen die Batterien wechseln.
00:09:07: Fand ich aber ein bisschen peinlich, weil man hat ja jetzt nicht nach Rosenwasser gerochen.
00:09:12: In Mecklenburg gab es um ein Jahrzehnt kaum Industrie.
00:09:15: Es war größtenteils Landwirtschaftsgebiet.
00:09:17: Produziert wurde vor allem Getreide.
00:09:19: Daneben auch Futterpflanzen.
00:09:34: Ja, hab ich euch gerade erzählt, ne?
00:09:36: Witzig.
00:09:37: Also ich lese das jetzt mit euch übrigens zum ersten Mal.
00:09:39: Ich hab diesen Artikel jetzt nicht vorher gelesen.
00:09:41: Ich dachte, nee, wir machen das zusammen, dann ist das für mich auch so überraschend.
00:09:44: Genau, deswegen ist ja aus Hamburg der Gutshausbesitzer von dem Gutshaus in Delsensstraße, ich jetzt nur wohne, umgezogen nach Belitz.
00:09:54: Höchstverdiener unter den Hausangestellten war zu jener Zeit der Hauslehrer mit eighty-fünf Marken monatlich, die man selbst brachte, es auf fünfzig Mark.
00:10:03: Ja, und ich habe elf Mark verdient.
00:10:05: Ist ganz witzig in welcher inhaltlichen Folge die Themen hier aufgegriffen werden, ne?
00:10:11: Ich gehe also von den Trebedingungen zu den landwirtschaftlichen Verhältnissen, zu den Verdiensten im Haus.
00:10:19: Aber gut, ich finde das klasse, dass sich das jemand hier aufgeschrieben hat.
00:10:24: Jetzt geht es im nächsten Kapitel um die Darsteller.
00:10:27: Insgesamt stellen zwanzig Frauen, Männer und Kinder auf dem alten Gutshof das Leben an der Schwelle zum zwanzigsten Jahrhundert nach.
00:10:34: Sie müssen auf den gewohnten Fortschritte verzichten und tragen die Kleidung der Zeit.
00:10:38: Die Familie Weber hat sechs Kinder und spielt sich selbst, zurückversetzt in die Zeit um den Jahrhundert.
00:10:43: Die Hausgemeinschaft lebt in strenger, hierarchischer Ordnung, an deren Spitze die Herrschaft mit allen Privilegien standen.
00:10:50: Nach den Sternensstandesgrenzen folgt das Gesinde mit dem Hauslehrer, dem Diener und der Mamsel.
00:10:55: Dieser unterstand das gesamte Hauspersonal.
00:10:58: Der Hauslehrer war auch im echten Beruf ein Lehrer, der die Kinder jedoch streng nach den autoritären Regeln jener Zeit erzielen musste.
00:11:05: Gekocht wurde nach den Originalrezepten jener Zeit.
00:11:08: Auch die Zutaten entsprachen der damaligen Zeit.
00:11:11: Durch die Serie Bekannt wurde die Mamsel Sarah Wiener.
00:11:14: Auf jeden Fall.
00:11:15: So ist das wohl gewesen.
00:11:16: Wobei die Sarah Wiener auch vor der Serie nicht ganz unbekannt war und schon sehr viele Erfolge in dem Catering von Filmproduktionen, Teams hatte.
00:11:25: Das Hausmädchen ist für alle kröberen Hausarbeiten zuständig.
00:11:28: Es hält die öffnen Gang, sorgt für Wasch und Badewasser und putzt die Zimmer.
00:11:32: Die Anweisung erhält es von dem am Sell.
00:11:34: Stimmt, ein hundert Prozent.
00:11:36: Das Küchenmädchen ist für alle einfachen Arbeit in der Küche zuständig.
00:11:40: Es hält den Herd in Gang, macht den Abwasch nach jedem Essen, putzt das Gemüse und sorgt... außerdem für Ordnung in den Arbeits- und Wirtschaftsräumen.
00:11:47: Seine Anweisung erhält es von der Mamsel.
00:11:50: Ja, das war Ulrike.
00:11:51: Hundert Prozent, das stimmt.
00:11:52: Was keiner wusste, ist, dass wir ein Zimmer teilen mussten, was am Ende unser großes Glück war, das wir uns hatten.
00:11:58: Die Mamsel ist für die Organisation des gesamten Haushalts zuständig.
00:12:01: Sie kontrolliert die Vorräte, besorgt die Einkäufe, kocht für die Herrschaft und Personal.
00:12:06: Sie ist dafür verantwortlich.
00:12:08: dass jeder der Dienstboten seine Arbeit gewissenhaft erledigt.
00:12:11: Sie teilt besondere Aufgaben zu und bestimmt, ob und wann das Personal frei bekommt.
00:12:17: Ja, so war das wohl, die man selber eine Mutter sozusagen für uns, eine sehr strenge und natürlich auch eine vorgesetzte.
00:12:26: Der Stallbursch ist für die verschiedenen Stall- und Gartenarbeiten zuständig.
00:12:29: Er sorgt für Pferde und Hühner, sägt und takt Feuerholz und arbeitet im Garten.
00:12:34: Wenn es die Zeit erlaubt, bringt ihm der Kutscher das Kutschieren bei.
00:12:37: Ja, stimmt.
00:12:39: Der Hausbursche ist für die schweren Hausengartenarbeiten zuständig.
00:12:42: Er sorgt für Feuerholz, hält die Öffnunggang, putzt die Toiletten usw.
00:12:46: Seht ihr die Überschneidung, steht bei Tim und mir.
00:12:49: Und am Ende war der Tim, glaube ich, der bessere... Ofen in Gang, Halter.
00:12:54: Das hat er wahrscheinlich eher übernommen, wenn ich da mal so zurückdenke.
00:12:59: Wenn es die Zeit erlaubt, weiß der Diener ihn in die gehobenen Hausarbeit.
00:13:02: Nein, das ist, glaube ich, nicht passiert.
00:13:07: Nein, der Arndt hat, oh, jetzt müsste ich lügen, aber ich glaube nicht, nee.
00:13:12: Der Diener ist für die persönlichen Bedienung der Herrschaften verantwortlich und sorgt dafür, dass es ihnen dann nichts fehlt.
00:13:18: Er ist den Herrschaften direkt unterstellt und genießt durch die Nähe zu den Herrschaften eine besondere Vertrauensposition.
00:13:23: Ja, der Kutscher ist für alle Arbeiten rund um die Pferde verantwortlich.
00:13:27: Er fährt die Kutsche und gibt den Herrschaften Reitunterricht.
00:13:29: Als ausgebildeter Gärtner betreut er außerdem die Arbeit im Garten.
00:13:33: Ja, wobei das zu der Jahreszeit ja noch nicht so war, dass da jetzt im Garten besonders viel zu tun gewesen wäre.
00:13:40: Ich habe das nicht so in Erinnerung.
00:13:42: Aber ja, wahrscheinlich schon.
00:13:44: Der Tagesplan richtet sich sehr nach den Bedürfnissen der Herrschaft und den anfallenden Arbeiten im Haus insgesamt.
00:13:49: Die Versorgung der Pferde und die Mahlzeiten bilden Fixpunkt im Tagesablauf.
00:13:54: Die anderen Arbeiten müssen entsprechend organisiert und mit der Mammsel abgesprochen werden.
00:13:57: Ja, genau so war es.
00:14:00: Der Koch ist für die Zubereitung des Essens zuständig.
00:14:02: Den Koch gab es im Gutshaus aber ja nur ganz am Ende mal.
00:14:08: Also der war die meiste Zeit gar nicht da.
00:14:10: Der Lehrer nimmt, er genießt den Respekt und das Vertrauen der Herrschaft.
00:14:14: nimmt am gesellschaftlichen Leben im Gutshaustal, ja.
00:14:17: Und er hat die Anweisung von der Herrschaft, ja, genau, der war nicht, der man selbst unterstellt.
00:14:22: Die Erzieherin der Kinder, die Guvernante und Gesellschafterin der Gutsfrauen nimmt eine privilegierte Stellung unter den Dienstboten ein.
00:14:30: Sie genießt auch den Respekt und das Vertrauen der Herrschaft.
00:14:33: nimmt am gesellschaftlichen Leben im Gutshaustal, ja.
00:14:36: Wobei, glaube ich, die jetzt nicht so auf einer Wellenlänge waren, aber ja.
00:14:40: Der Sommergast kann sich ganz den angenehmen Dingen des Lebens widmen.
00:14:43: Ja.
00:14:45: Kinder haben jeden Tag außer Sonntags privat unterricht.
00:14:48: Sie nehmen Klavierstunden, lernen Reiten und auch französisch.
00:14:51: In der Freizeit dürfen sie im Haus und am Garten spielen.
00:14:55: Oder werden ihm von der Gewandante betreut.
00:14:56: Ja, wobei das natürlich sehr schwierig war.
00:14:58: Kinder, gerade Kinder von ... in ein so strenges Korsett zu bringen.
00:15:04: Das war in so kurzer Zeit wahrscheinlich nicht möglich, aber man hat das versucht.
00:15:08: Die Gutsfrau beaufsichtigt das Personal und gibt der Mamsel die Anweisung, sie gibt Gesellschaften besucht, Freunde widmet sich den Handarbeiten der Musik oder der Literatur.
00:15:17: Die Organisation nimmt ihr die Mamsel, des Haushalts nimmt ihr die Mamsel ab, die Betreuung der Kinder übernehmen Hauslehrer und Gouverneur.
00:15:24: Und der Gutser ist für den Gutsbetrieb verantwortlich, was natürlich in der Doku-Supp nicht dargestellt werden konnte.
00:15:32: Er konnte seine Zeit freigestalten, die Hausgemeinschaft muss sich nach ihm richten.
00:15:36: Ja, absolut.
00:15:38: Es war natürlich gerade für ihn sehr schwierig seine Aufgaben darzustellen in der Kürze der Zeit, weil das natürlich eher langfristige Projekte gewesen wären.
00:15:46: Absolut zur Rollenbeschreibung der Darsteller, da habe ich, kann ich einfach nur sagen, genau so war das.
00:15:52: Und dann geht es um die Dreharbeiten und die Veröffentlichung.
00:15:56: Nach der Realisierungszeit von fünfzehn Monaten benötigen die Dreharbeiten lediglich zwei Monate.
00:16:01: Es überwog die Vorbereitungszeit und die Postproduktion.
00:16:05: Am Zeitaufwendigsten gestalteten sich die Recherchen, um die damalige Zeit möglichst realitätsnah und detailfreudig abzubilden.
00:16:12: Inspiriert vom Schwarzwald Haus-Ninzer-Zwei steigerte die ARD bei dieser Serie ihre Anforderungen und zeigte neben dem Umgang mit den technischen Begebenheiten des Jahres nineteenhundert noch die Unterschiede zwischen Reich und Arm auf.
00:16:26: Die Aufnahmetechnik war die einzige im Haus erlaubte Technik.
00:16:29: Armband-Uren oder Handys waren dem Aufnahmeteam nicht gestattet.
00:16:33: Witzig, ob das stimmt weiß ich nicht.
00:16:36: Das habe ich nie nachgefragt, ob die jetzt eine Uhr an hatten oder nicht.
00:16:40: Oder ob die ja nie dabei hatten.
00:16:41: Also es gab ein Nebengebäude, klar so ein Gutshaushalt, der natürlich zig neben Gebäude und in einem dieser Nebengebäude war jetzt dieser Technikraum.
00:16:50: Ob die da ihre Handys hatten, also das war aber auch nicht relevant.
00:16:54: Weil die haben ja eh nicht dieses Leben gelebt, sondern die haben uns ja nur dabei beobachtet.
00:16:59: Von daher hätten die meine Augen auch ruhig armert und Handys haben können.
00:17:02: Das hätte die Realität... Nähe, nicht beeinflusste.
00:17:07: Die Postproduktion war eben so zeitraumend, weil umfangreiches Filmmaterial gesichtet werden musste.
00:17:14: Getreten wurde ausschließlich am Tag ja, genau.
00:17:17: Die hatten ja hunderte Stunden Filmmaterial.
00:17:20: Und das ist auch das, was ich manchmal sage.
00:17:22: Wir haben viel mehr erlebt, als er am Ende ausgestrahlt wurde, was manchmal so ein bisschen schade ist.
00:17:26: Weil da doch noch... Aber gut, da geht's auch viel um Quote, ne?
00:17:29: Es muss natürlich auch dem Zuschauer gefallen.
00:17:32: Die Erstausstrahlung fand am neunten November, zwei Tausendvier statt.
00:17:36: No way, was haben wir heute?
00:17:37: Den dritten November.
00:17:38: Ich wusste gerade mal kurz auf meine Handy gucken.
00:17:41: Also, guck mal, das ist ja fast, jetzt haben wir zwanzig, zwanzig, ne?
00:17:45: Es ist ja fast auf dem Punkt genau, einundzwanzig Jahre später.
00:17:50: Die letzte der sechzehn Folgen wurde am siebten Dezember, zwei Tausendvier ausgestrahlt.
00:17:55: Oh, das hätte ich nicht gewusst.
00:17:57: Der Marktanteil war dreizehn, drei Prozent.
00:18:01: Ist das gut?
00:18:02: Kann das mal jemand in Relation setzen?
00:18:04: Also es ist auch so, dass ja dann diese Serie nochmal neu geschnitten wurde sozusagen auf forty-fünf Minuten und die ist ja dann nochmal gelaufen und zwar nach dem Spielfilm.
00:18:16: Also um einen zwanzig uhr forty-fünf oder so als forty-fünf Minuten sozusagen Doku.
00:18:22: Ich kann da les hier aber darüber nichts.
00:18:25: Ich weiß nicht genau, ich weiß noch nicht genau, das waren natürlich auch weniger Teile dann.
00:18:31: Wir müssen dringend mit dem Regisseur sprechen.
00:18:33: Er wüsste das jetzt.
00:18:35: Ja, so, das ist jetzt so dieser Wikipedia-Eintrag.
00:18:39: Dann gibt es natürlich noch Literatur.
00:18:41: Da wird hier auf Monika Weiß, verwiesen Living History, Zeitreisen im Reality TV.
00:18:46: Vielleicht sollte ich das mal lesen.
00:18:48: Was steht da drin in dem Buch?
00:18:50: Dann gibt es Weblings, zur Website des Gutshauses Beelitz und zur Abenteuer in der Hundert.
00:18:55: Und dann gibt es noch Einzelnachweise, zu Abenteuer, die zu diesem Hansenblick, was die da aufgeführt haben, wo ich dann nochmal mit der Sarah war, und zu Gutzäuser und Schlössern im Mecklenburg-Vorpommern.
00:19:07: Ja.
00:19:09: Diese Seite wurde zuletzt, am fünfundzwanzigsten Oktober, zwanzig, vierundzwanzig, um einzwanzig und siebzehn bearbeitet.
00:19:15: Ich, Autoren.
00:19:17: Jetzt will ich mal sehen.
00:19:18: Von wem?
00:19:19: Also, also... Oh, wenn ich jetzt hier Autoren aufrufe, dann kommen... sehr viele Namen, dreißig und die Prozentzahl, wie sie das da eingepflegt haben und wo, wo zwei tausend acht hat, vierzig, drei Prozent dieses Artikels geschrieben an dieser Stelle.
00:19:35: Das hast du sehr gut gemacht.
00:19:36: Ich kann da keine Fehler finden.
00:19:38: Du hast mich auch überrascht mit manchen Dingen, die ich gar nicht wusste.
00:19:41: So Gesamtzahl der Autoren dreißig.
00:19:43: Genau.
00:19:43: Und jetzt will ich noch mal wissen, was ist denn hier da als letztes?
00:19:47: im Oktober geändert worden?
00:19:49: Nein, ich finde das gerade nicht.
00:19:51: Aber ich habe etwas Witziges anderes gefunden.
00:19:53: Ich habe auf Abrufstatistik geklickt und dann steht hier, dass zwischen dem XIII.
00:19:58: und XIX.
00:19:59: und dem XII.
00:20:00: und XI.
00:20:00: und XIX.
00:20:00: und XIX.
00:20:01: neunhundert einen Seitenaufrufe.
00:20:02: Das sind dreiundvierzig am Tag.
00:20:05: Wer liest das denn?
00:20:08: Das finde ich richtig toll.
00:20:11: Könnt ihr euch bei mir melden bitte?
00:20:13: Wer ruft das hier auf?
00:20:24: Was war's für'n Tag?
00:20:28: Warte, ich guck das nach.
00:20:31: Kleine Wartemelodie, ich muss mal mein Kalender finden um ein Handy.
00:20:34: Ich bär nicht so.
00:20:35: Neun, zehn, zehn, zehn, das war'n Sonntag.
00:20:38: Am Sonntag soll ich mal Spaß deshalb mal gucken, wann die letzte Folge von meinem Podcast erschienen ist.
00:20:44: Wo kann man das sehen?
00:20:50: Ich kann das gar nicht sehen, weil ich hab eben mein Handy auf Flugmonus gestellt, weil das hat die ganze Zeit so vibriert und ich wollte nicht, dass man das hört.
00:20:59: Nee.
00:21:01: Die letzte Folge von dem Podcast, die war am siebten Zehnten.
00:21:05: Am siebten Zehnten ist es jetzt auch schon wieder ein Monat her.
00:21:08: Das tut mir sehr leid.
00:21:09: In diesem Sinne werde ich diese Folge jetzt schließen.
00:21:11: Ganz schnell veröffentlichen und ich hoffe, wir hören uns sehr bald wieder.
00:21:14: Ich freue mich auf euch.
00:21:16: Die allerbesten Grüße.
00:21:17: Bis dahin.
00:21:18: Macht's gut.
Andrew
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