das Gutshaus Belitz
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00:00:01:
00:00:02: Du interessierst dich für das Leben von der ständige Gesellschaft bis hin zur Körperikine?
00:00:07: Lehn dich zurück, ich erzähl davon.
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:17: Lieben, heute bin ich nicht allein und das ist die große Überraschung.
00:00:22: Ich rede mit Frauke.
00:00:23: Frauke wohnt in einem Gutshaus und nicht in irgendeinem Gutshaus, sondern im Gutshaus Belitz.
00:00:28: Wenn euch das interessiert, dann bleibt unbedingt dran, dass es nicht nur interessant für Leute, die Abenteuer in den Hundert geschaut haben, was ja im Gutshaus Belitz spielt, sondern auch generell, wenn man so ein bisschen über das Leben in einem so alten Gemäuer wissen möchte.
00:00:42: Ich freue mich total.
00:00:44: Frauke, du wohnst heute im Gutshaus, das der Drehort war für die Serie Abenteuer, also das Gutshaus, weswegen ich überhaupt eben Hausmädchen war für kurze Zeit.
00:00:57: Und du wohnst ja jetzt drin.
00:00:59: Ja, genau.
00:00:59: Aber zur Zeit, wo das Gutshaus, wo das Abenteuer, da haben deine Eltern da drin gewohnt, hast du da auch noch mit deinen Eltern zusammen da drin gewohnt oder hatten die zu dem Zeitwohnen, waren die da alleine?
00:01:10: Ja, das war jetzt im Jahr zwei Tausend vier.
00:01:12: Da hab ich auf jeden
00:01:13: Fall in Berlin gelebt und meine Eltern haben im Gutshaus
00:01:16: gewohnt.
00:01:17: Meine beiden kleinen Brüder waren zu dem Zeitpunkt auch bei meinen Eltern.
00:01:22: Die sind dann halt gemeinsam für sieben Monate in eine Ferienwohnung gezogen.
00:01:27: Und dann hat das Drehteam ja erstmal ... Dieses Gutshaus quasi zurückgebaut.
00:01:31: Das ist ja, kommt ja auch in der Sendung, glaube ich.
00:01:33: Ich weiß gar nicht, ob das ein Bonusmaterial ist oder ob das in der ersten Folge drin vorkommt.
00:01:37: Auf jeden Fall hat es ja eher länger gedauert, das zurückzubauen, als dann letztendlich die Aufzeichnungen waren.
00:01:42: Also fünf
00:01:43: Monate haben so die Umbauarbeiten und die Einrichtungen und das alles hat... hat natürlich
00:01:49: einiges gedauert.
00:01:50: Und die ganzen Gegenstände, die letztendlich z.B.
00:01:53: für Abenteuer, dann da drin waren, waren da teilweise Möbel auch von euch?
00:01:57: Oder sind das alles Sachen gewesen, die dieses Team organisiert hat?
00:02:00: Da waren tatsächlich auch ein paar Möbel von uns, aber der Großteil war auf jeden Fall von der Ausstattung organisiert.
00:02:07: Also zum Teil ausgeliehen aus dem Fundus oder halt wirklich angeschafft für diese Dreharbeiten.
00:02:14: Also manchen Sachen sind auch wieder zurückgegangen?
00:02:16: Ja, genau.
00:02:16: Einige Sachen sind auch wieder zurückgegangen.
00:02:18: Und ganz viele Sachen konnten meine Eltern dann nach den Dreharbeiten dann quasi für das Haus dann
00:02:23: abkaufen.
00:02:23: Ah, okay.
00:02:24: Und ein Raum, und das finde ich ja so witzig, das ist so ein kleiner Insider, weil ich das überhaupt nicht gecheckt habe, ist ja abgeschlossen gewesen und so geblieben.
00:02:32: Und das war die Küche deiner Eltern und das ist auch heute deine Küche.
00:02:36: Ja, genau.
00:02:36: So eigentlich sind da zwei Räume, also die Küche
00:02:38: und das
00:02:38: Badenzimmer von meinen
00:02:39: Eltern.
00:02:40: Ist das dahinter gewesen?
00:02:41: Oder wie war das?
00:02:42: Ja, also hinter
00:02:42: dem damen Salon,
00:02:43: also dahinter war quasi noch ein geheimes Badezimmer.
00:02:47: Das ist so abgefahren, ich
00:02:49: habe... Da war der Zugang weiter, da war so ein Schrank davor gestellt.
00:02:53: Ja, und ich habe das nicht gecheckt.
00:02:54: Ich habe mir das zwei Monate nicht aufgefallen, dass da noch ein Fenster mehr ist, als wir als Räumlichkeiten benutzen.
00:03:03: Ich weiß gar nicht, was die mit den Fenstern gemacht haben.
00:03:06: Vielleicht haben sie die irgendwie verkleidet oder so.
00:03:08: Ich glaube, zwar auch.
00:03:08: Von außen kann man die Fenster ja auf jeden Fall sehen von
00:03:10: der Küche.
00:03:10: Ja, von außen konnte man die sehen.
00:03:12: Mir ist das nie klar gewesen.
00:03:15: Also, es ist unglaublich.
00:03:17: Mir ist es nicht aufgefallen.
00:03:18: Ich war so in dem Thema da drin irgendwann.
00:03:21: Erst später hat man mir gesagt, du, da ist noch ein Raum und das ist die Küche.
00:03:25: Ich war ja auch dann zum Beispiel letztes Jahr beim Gutshaustreffen im Gutshaus und hab gesehen, das ist immer noch deine Küche.
00:03:31: Welche Räume bewohnst du denn in unserer modernen Zeit, also diese Küche?
00:03:36: Und dann hast du wahrscheinlich noch ein Schlafzimmer.
00:03:37: Genau,
00:03:38: also eigentlich, also meine ... Meine Sachen, die ich so zum Wohnen brauche, würde ich mal sagen, die sind
00:03:45: eigentlich
00:03:45: in einer kleinen Wohnung nebenan.
00:03:47: Also in den Nebengebäuden.
00:03:49: Ja.
00:03:49: Weil
00:03:50: ich tatsächlich für manche Veranstaltungen, glaube ich, dann also quasi im Nachbargebäude.
00:03:56: Wenn eine Hochzeit oder so was ist und das Haus ist wirklich ausgebucht, dann ziehe ich oben
00:04:02: sozusagen.
00:04:02: Ja, Wahnsinn.
00:04:04: Also so ein Gutshaus.
00:04:05: Und da sind wir, glaube ich, schon bei dem nächsten und dem Hauptthema ist eher Fluch.
00:04:09: und siegen gleichzeitig wahrscheinlich.
00:04:11: Das ist ja eine wahnsinnige Aufgabe, so ein riesiges Haus mit so einer alten Substanz überhaupt zu erhalten.
00:04:18: Und dann auch noch wie zum Beispiel jetzt, wenn du das so nutzt für Veranstaltungen oder Labs oder was auch immer den Leuten so einfällt, was man mit einem Gutshaus machen könnte, Dreharbeiten, oder dass man dann einfach auch ganz gehen muss, dass das nie so richtig das zu Hause ist, sondern dass man das ständig teilt auch mit anderen Leuten.
00:04:39: quasi das Haus zu erhalten.
00:04:41: Und also es ist ja auch das Haus von meinen Urgroßeltern, meine Urgroßeltern mal drin gelebt haben, von mal zu mal vierzehn bis fünfvierzig.
00:04:50: Und irgendwie, was alleine so dieser Gedanke, dass es mal das Haus meiner Urgroßeltern war, gibt mir so ein Zuhause-Gefühl in dem Haus.
00:04:57: Und dann ist es irgendwie echt auch für mich nicht... dramatisch, dass ich immer mal wieder ausziehe, sondern
00:05:03: das passt irgendwie eigentlich
00:05:04: für mich ganz gut.
00:05:05: Und ich bin irgendwie total, das macht
00:05:07: für mich irgendwie
00:05:08: total Spaß dieses Haus zu teilen und auch so die Begeisterung der Leute zu sehen.
00:05:13: dass sie in diesem Haus diese Zeitreisen
00:05:15: machen können.
00:05:16: Das ist wirklich großartig.
00:05:18: Ich finde, das ist eine riesige Aufgabe.
00:05:19: Ich kann mir das für mich persönlich nur super schwer vorstellen, dass mein Haus ständig für fremde Menschen offen ist.
00:05:26: Dass man so gerne Gäste aus dem Freundes- und Verwandtenkreis hat, aber dass man das ständig immer wieder öffnet und auch ganz hergibt für ganz fremde Menschen.
00:05:33: Das finde ich schon sehr beeindruckend, dass du das so gut kannst.
00:05:35: Ich finde, das ist schon schwierig.
00:05:37: Keine leichte Aufgabe.
00:05:39: Deine Großeltern hast du gerade gesagt.
00:05:41: Die Geschichte, die hat dein ... Papa mir ja mal erzählt und die finde ich ganz besonders fantastisch.
00:05:45: Ich erwähne das, habe das ja ungefähr schon siebenzehnmal in den Folgen erwähnt.
00:05:52: Ich weiß nicht, dann müsste das ja dein Urgroßvater wahrscheinlich gewesen sein, der original aus Hamburg kommt.
00:05:57: Ja genau, also
00:05:58: meine
00:06:02: Urgroßeltern und Urgroßeltern und Urgroßeltern, die waren so in Hamburg ansässig und so eine Kaufleutefamilie in Hamburg.
00:06:11: Genau und haben ja dann hier bei mir in der Straße sozusagen in dem Gutshaus oder dem Herrenhaus heißt das hier offiziell, was hier am Ende der Straße steht.
00:06:19: Da haben die gewohnt, bevor sie dann das Gutshaus gefunden haben.
00:06:23: und dann, ich weiß gar nicht, haben sie das ganz neu gebaut?
00:06:25: Dein Papa ist mal erzählt oder haben sie saniert oder renoviert?
00:06:37: Genau, ja.
00:06:43: Also, da war schon mal so ein Fachwerk-Gutshaus.
00:06:46: Ja.
00:06:47: Aber meine Urgruseltern haben das gut erst, neunzehnt, vierzehn
00:06:51: gekauft.
00:06:52: Also, da war das eh schon acht Jahre alt.
00:06:54: War das schon acht Jahre alt?
00:06:56: Also, ein Neubeaus, sozusagen.
00:06:56: Ja, ja, total.
00:06:58: Dann, das finde ich ja auch so wahnsinnig, diese Geschichten.
00:07:00: Das haben ja so viele nicht auf dem Schirm.
00:07:02: Dann ist das ja in den Kriegsjahren, im Zweiten Weltkrieg, ist es enteignet worden.
00:07:07: Also, deine große... Also, genau, ne?
00:07:09: Ja.
00:07:10: Also, als
00:07:10: die Russen
00:07:11: kamen halt... Ja.
00:07:15: Und genau, haben meine Oroeseltern dann geeignet.
00:07:19: dann sind meine oberste Eltern erstmal in der Nähe von Bremen gelandet mit meiner Oma und meine Oma und mein Opa haben sich dann noch mal in Ostfriesland einen Hof gekauft, den meine Eltern übernommen haben, wo ich aufgewachsen bin.
00:07:35: und dann kam die Wende.
00:07:37: und dann sind meine Eltern Anfang der Neunziger, haben sich aufgemacht nach Mecklenburg und haben dann halt das Haus.
00:07:43: Das Land von meinen Großeltern so Stück für Stück zurückgekauft.
00:07:46: Zurückgekauft?
00:07:48: Das finde ich auch als so normalbürgerlichen total absurd, dass man das zurückkaufen muss.
00:07:54: Weil zum Beispiel deine Großeltern, du hast es ja auch schon kurz erzählt, waren erfolgreiche Kaufleute und hatten es ja mit Arbeit zu was gebracht.
00:08:02: Und dann hat man sie enteignet und dann musste es nach den ganzen Kriegsgeschichten zurückgekauft werden.
00:08:09: Man hat es nicht einfach so bekommen.
00:08:11: Wahnsinn, ich finde, das sind so unglaublich.
00:08:13: Geschichten.
00:08:13: Da verbinden ja auch viele Gutshäuser.
00:08:15: Gerade in Mecklenburg-Vorpommern verbinden die gleiche Geschichte, dass da erfolgreiche Kaufleute vertrieben wurden.
00:08:22: Da sind eigentlich total schöne Geschichten abrubbt zu Ende gegangen und nur ganz manchmal haben überhaupt die Originalfamilien geschafft, das zurückzukaufen.
00:08:30: Ganz viele Originalfamilien haben das ja nicht mehr geschafft, weil sie eben dann auch nichts mehr hatten.
00:08:34: Ja und dann sind deine Eltern da wieder eingezogen, aber das Haus war ja in einem Zustand, wie man eben in der DDR-Häuser genutzt hat so für allgemeine Sachen, Wohnungen, da waren ja ganz oft auch dann so Einkaufsläden noch drin oder sowas.
00:08:49: Also man hat das ja der Allgemeinheit.
00:08:51: Das gehört hier alles dem Staat.
00:08:53: Genau.
00:08:57: Das sieht man auch kurz in dieser Serie.
00:08:59: Oder der Architekt, der erzählt das da ganz kurz, dass da eben so DDR-Zimmer eingerichtet waren.
00:09:06: Genau.
00:09:07: Zu DDR-Zeiten waren dort quasi sechs Wohnungen im Gutshaus.
00:09:12: Und die großen Räume, also die Seele, wurden genutzt für Feiern.
00:09:18: Aber auch in dem einen war ... auf jeden Fall
00:09:20: auch mal eine Kita und
00:09:22: ich habe auch mal eine Zeit lang
00:09:23: einen Konsum, also einen Einkaufslagen.
00:09:26: Genau, also meine Eltern da in der Zeit neunzig hin kamen, haben sie auch selber erst mal eine Wohnung in dem Haus angemietet und dann haben natürlich
00:09:33: alle Bewohner auch
00:09:34: Angst bekommen, so, oh, jetzt kommen die Vessis und schmeißen uns hier raus.
00:09:38: und dann haben meine Eltern aber dann auch ganz klar gesagt so hier,
00:09:42: also da
00:09:43: war auch noch gar nicht klar, ob meine Eltern wirklich das Haus zurückkaufen können und das haben die dann erst... Wir haben das Haus vor einem guten Zustand, weil das immer bewohnt war zu DDR-Zeiten.
00:09:57: Und die Leute haben sich total gut darum gekümmert, dass es dachtig bleibt und diese ganzen Sachen, die wichtig sind dafür, dass das Haus so einigermaßen entstand bleibt.
00:10:06: Und da haben meine Eltern den Bewohnern auch angeboten.
00:10:10: Ihr habt alle Zeit der Welt, euch was Neues zu suchen und die hochbetagten Leute können hier sowieso bis zum Ende gewohnt bleiben.
00:10:16: Und dann war das halt so, dass meine Eltern da noch so acht Jahre mit den Leuten dort zusammen gewohnt haben.
00:10:21: Ich weiß
00:10:22: so, glaub ich.
00:10:23: Ja, ich find das unglaublich, wie viel... wieviel man Aufsicht nimmt oder wieviel deine Eltern auch Aufsicht genommen haben, dafür, um dann da wieder zu sein.
00:10:32: Also, ich ziehe mein Hut.
00:10:35: Ich finde, das sind nicht, glaube ich, keine einfachen Jahre generell, weil ja auch die Wohnungen nicht so waren, wie man sich heute eine gemütliche Wohnung vorstellen kann.
00:10:43: Also, meine Eltern hatten vorher noch nie mit Tachelöfen
00:10:47: geheizt und haben das dann
00:10:48: erst mal dort gelernt.
00:10:50: Bewohner des Hauses haben meinen Eltern erstmal beigebracht, wie man mit den Kachelöfen heizt, wie man Holz sagt.
00:10:56: Und diese ganzen Sachen, da hatten meine Eltern erstmal gar keine Ahnung
00:10:58: von.
00:10:59: Ja, Wahnsinn.
00:10:59: Und ich habe das jetzt ja auch erst gelernt, also...
00:11:02: Ja, du willst... Ich
00:11:03: habe in Berlin auch in eine Weile mit dem Kachelofen, aber halt so.
00:11:06: Holzhaken habe ich jetzt erst in den letzten zwei Jahren
00:11:09: gelernt eigentlich.
00:11:10: Ja, und verbindest du damit auch, was ich manchmal so mit der Zeit im Gutshaus verbinde, dass diese Langsamkeit, die das mit sich bringt, weil man nicht einfach ein Thermostat hochtret.
00:11:20: dass ein das auch irgendwie erdet?
00:11:21: Oder ist das für dich schon eher, wo du denkst, kannst du eigentlich auch drauf verzichten?
00:11:25: Oder sagst du, nee, das ist so eine Art Sport oder Medikation?
00:11:29: Also es ist schon tatsächlich
00:11:31: eine Herausforderung.
00:11:33: Man wacht morgens auf und dann ist einfach das Erste, was man machen muss, ist so, okay, gucken ob der Ofen noch an ist, also im Winter natürlich.
00:11:40: Und dann erstmal Kohlen holen oder Holz holen.
00:11:43: Und
00:11:44: das ist schon
00:11:44: manchmal so eine Herausforderung.
00:11:46: Und gleichzeitig ist es aber auch echt genau das, was du sagst.
00:11:49: Also ich glaube so grundsätzlich, dass es einfach so sehr erdet und auch verbindet, einfach so mit den Elementen so wieder zu tun zu haben.
00:11:59: Also Feuerbahnen, dann irgendwie Holz hacken und so vorbereiten, dass man halt das nutzen kann.
00:12:07: dass man es warm hat und also diese ganzen Sachen, die quasi ja die Menschheit seit Generationen gemacht hat und das einfach zu machen.
00:12:18: Und ich habe ja vorher auch so in Berlin gewohnt und habe so ein guter Bogen geführt
00:12:21: und
00:12:22: so mit einmal kümmere ich mich um so ein altes Gutshaus und lebe wie zur Hundertsonne.
00:12:27: Also das heißt, es gibt keine Zentralheizung.
00:12:29: Es gibt
00:12:29: keine Zentralheizung.
00:12:30: Hat es die?
00:12:33: dieses Haus eine Heizung gut integrieren, das ist natürlich auch
00:12:36: eine
00:12:36: Herausforderung, so ein riesen Haus zu heizen.
00:12:38: Ja, vor allen Dingen.
00:12:40: Hat es die jemals gegeben, ist die rausgebaut worden oder hat es nie gegeben?
00:12:45: Also zu DDR-Zeiten wurden halt DDR-Kachelöfen
00:12:49: eingebaut,
00:12:51: aber es wurde eigentlich nie so eine richtig moderne
00:12:54: Heizung eingebaut.
00:12:55: Und wo waren das?
00:12:57: Also für dieses Haus entschieden hat, weil es halt ... diese ganzen Kachelöwenausstattung
00:13:05: hatte.
00:13:05: Ja.
00:13:06: Und das
00:13:07: hat zugehört zu dem Erlebnis quasi, also wie man halt auch heizt zu jauchen hat.
00:13:12: Ja, total.
00:13:13: Und weil man es auch nicht zurückbauen musste, natürlich, hier in Neva, hätte man ja zurückbauen müssen.
00:13:17: Das heißt, warmes Wasser kommt auch nur dann, wenn du irgendwo Feuer machst.
00:13:22: Nee, tatsächlich.
00:13:23: So elektrische.
00:13:25: Ah ja, genau so, genau, ja.
00:13:26: Ich erinnere mich, das Haus meiner Oma, das hatte ja auch keine Zentralheizung.
00:13:30: Ich weiß gar nicht, ob ich das schon mal in irgendeiner Folge erzählt hab, dass ich mit meiner Großmutter zusammen gewohnt hab, auch in einem sehr, sehr einfachen Haus, und dass auch dieses Morgens aufwachen.
00:13:37: Und es ist kalt, genau wie das auch im Gutshaus war, wobei es im Gutshaus immer noch kalt und nass war, weil es unten in den Kellerbäumen natürlich feucht ist.
00:13:45: Und dann dieses, okay, man überwindet sich jetzt und steht auf.
00:13:47: Man wäscht sich mit Eis, Kalk und Wasser, was aber eigentlich total toll ist.
00:13:51: Weil man ist viel schneller wach, man ist viel schneller frisch.
00:13:54: Das ist erst mal nur diese Initialüberwindung, das jetzt zu tun.
00:13:57: Ja, und eben dann Feuer zu machen.
00:13:59: Und man riecht ja dann auch immer so ein bisschen nach Feuer.
00:14:01: Es ist ja so ein bisschen so ein Pfadfinder, hat das ja so ein bisschen was, dass man immer so ein bisschen riecht, als hätte man am Lagerfeuer gesessen, auch wenn es nur in Ofen war.
00:14:10: Okay, so.
00:14:11: Und dann gab es diese Ausschreibung.
00:14:13: Weißt du, wie deine Eltern das mitbekommen haben, dass man einen Trehort gesucht hat?
00:14:16: Tatsächlich
00:14:17: war das so, dass ... Also, die Filmproduktion hatte wohl ... Die hatten irgendwie wohl dreihundert Scuzhäuser.
00:14:23: war auf dem Zell und hatten eine Liste mit drei Hundert Gutshäusern und haben sich so rund schünft sich davon irgendwie angeschaut.
00:14:32: Und wir waren mit dabei, weil bei uns im Nachbarort gibt es auch, also im Gutshaus Gottin gab es eine Frau Fritz und die hat eine Tochter, die beim SWR tätig war und die hat sich dafür eingesetzt, dass quasi das Gutshaus Belitz unbedingt damit auf diese Liste kommt oder mit angeschaut wird.
00:14:50: So kam das das.
00:14:52: Das war, glaube ich... So umfängst'n... ...zwei-tausend drei standen dann Produzent und Regisseur bei uns vor der Tür.
00:15:00: Meine Eltern wussten von gar nicht.
00:15:02: Ach, Quatsch.
00:15:02: Und dann haben die sich halt das Haus angeschaut und ja, dann sind wir da in die
00:15:06: engere Auswahl.
00:15:07: Wenn deine Mama das erzählt, die Geschichte, ich liebe es, wenn sie das erzählt auch, weil sie immer so, auch so, wie sie erzählt, wie sie sich dann irgendwie, also erst waren sie skeptisch und dachten, okay, und dann haben sie sich aber gedacht, nee, das ist ne gute Sache und sich dann bemüht haben und das noch, und dann haben sie sich das ja mehrfach angeschaut, dieses... Das war ja gar nicht so die einfache Entscheidung auch.
00:15:27: Das ist ja quasi der Hauptstar gewesen von dieser ganzen Serie.
00:15:31: Wie sie erzählt, wie sie dann gedacht haben, nee, das ist eine gute Sache.
00:15:34: Weil natürlich, dass auch so eine Chance war, dass eben gewisse Dinge in einen Zustand versetzt wurden, was jetzt für deine Eltern unmöglich gewesen wäre, zu realisieren wahrscheinlich.
00:15:44: Genau,
00:15:44: der Wintergarten, die Freitreppe, Passadenrestaurierung und all das.
00:15:49: Das ist natürlich Wahnsinn gewesen, was die Filmproduktion da reingesteckt hat.
00:15:54: Ja.
00:15:54: Und auch was wir jetzt, also was wir dann auch übernehmen konnten.
00:15:57: Also die Tapeten, die Gardinen und das alles.
00:16:00: Das war ja alles schon, das sind ja alles schon wahnsinnige Werte.
00:16:03: Ja, total.
00:16:03: Also und so, die Gardinen musstet ihr dann auch abkaufen oder das war dann einfach drin und das war dann drin.
00:16:10: Also
00:16:10: die haben sie uns meiner Meinung nach so
00:16:12: überlassen.
00:16:13: Also wir haben irgendwie,
00:16:15: also ich glaube alleine die Gardinen haben damals ... Also vor einigen zwanzig Jahren, also die Herstellung und Aufhängung und Vernierung und alles, das hatte wohl einen Wert von dreißigtausend Euro gehabt.
00:16:27: Wahnsinn, ich glaube, wenn ich die Gutsfrau gewesen wäre, ich wäre tagelang nach Einzug, wäre ich durch dieses Haus gestreift und hätte mir das alles ganz genau angeguckt, was da überhaupt ist.
00:16:35: Das
00:16:35: hat meine Mama gemacht.
00:16:36: Also meine Mama war ja auch da, als ich die Autopaterin das Haus ausstaffiert habe.
00:16:42: Also da war meine Mama natürlich auch schon die ganze Zeit so sehr hingebungsvoll dabei und das begleitet.
00:16:48: Und klar, also ich, wo ich jetzt halt quasi das ja auch übernehme, ich merke ja, wie sehr meine Mama an bestimmten Dingen auch hängt und ich versuche das auch... dementsprechend zu
00:16:59: Waren.
00:17:00: Ja, sind das denn die Eltern deiner Mama oder deins Papas gewesen, die da ursprünglich mal dringe wohnt
00:17:06: haben?
00:17:07: Das waren die Eltern von
00:17:08: meinem Vater.
00:17:08: Von deinem Papa, ja, so habe ich es auch in Erinnerung.
00:17:12: Die dann natürlich auch total auch in dieser einzigartigen Situation waren, dass sie halt quasi dann ein Haus fertig gemacht bekommen haben von der Filmproduktion, aber dann mussten sie halt dann auch damit klarkommen, dass das Haus quasi dann in diesem Zustand von einem Haus der Jahrhundertwende
00:17:28: ist.
00:17:28: Genau, das ist zwar total toll und total schön, wenn man da mal durchflaniert und sich das anguckt, aber da das dann dein eigenes Haus ist und das ist der Zustand, mit dem du jetzt eigentlich leben musst, das ist ja da nochmal eine ganz andere Geschichte, weil klar findet man das toll, gerade wenn man sich für die Zeit interessiert.
00:17:44: Aber heutzutage sind wir mal ganz ehrlich, mögen wir ja eigentlich alle den Mix.
00:17:48: Wir haben gerne einen alten Bauernschrank in der Diele stehen, aber bitte mit einer Fußbodenheizung drunter.
00:17:54: Ja.
00:17:55: Also ich weiß, die Wärme vom Kachelofen auf jeden Fall sehr zu schätzen.
00:18:00: Also ich finde so Heizungsluft tut mir immer nicht so gut.
00:18:03: Also ich bin eigentlich immer
00:18:04: so total...
00:18:05: Dankbar für diese Wärme
00:18:07: vom Kachelofen.
00:18:09: Ich mag das auch gerne so mit dem Feuer.
00:18:11: Ich finde so diese Entbehrung, also ich meine, wir haben ja auch ein paar Sachen, die uns das Leben erleichtern.
00:18:17: Also wir haben ja Strom im Haus und wenn ich abends ins Bett gehe, dann mache ich mir auch eine Wärmflasche ins Bett und ich muss nicht erst das Feuer anmachen, um das Wasser heiß zu bekommen.
00:18:28: Wir haben schon einen Wasserkocher.
00:18:30: Ja, ich meine, ich weiß nicht.
00:18:32: Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, aber ich bin irgendwie immer sehr besieelt von diesem Leben im Gutshaus.
00:18:39: Bei dem Winter
00:18:40: ist es schon manchmal echt eine Herausforderung, weil es lange dunkel ist und dann halten wir nur ein, zwei Räume und dann ist man so ein bisschen beschränkt, so räumlich.
00:18:49: Aber trotzdem ist es, hat es irgendwie was, was so was Erdiges, so was ganz Verbindendes, so was ganz Gemütliches.
00:18:56: Und irgendwie finde ich das auch, also mich besiehlt es auch.
00:18:59: Ja, ich weiß, euch weiß auch gar nicht.
00:19:13: Ja, wobei ist das nicht auch schwierig manchmal, wenn man so zwei zu Hauses hat.
00:19:17: Ich merke das ja durch mein Job.
00:19:18: Alleine, wenn man viel unterwegs ist, wie wichtig das für mich ist.
00:19:21: ein Zuhause zu haben, so ein Ort, an dem ich hinkomme, an dem irgendwie alles ist.
00:19:26: Ich finde das auch eine ganz schöne Aufgabe, wenn man mehrere Zuhauses hat, sozusagen, weil man seinen Herz ja auch irgendwie so aufteilen muss, dass man nicht, dass es nicht den einen Ort gibt, sondern vielleicht noch das Nebengebäude und die Wohnung im Welt.
00:19:40: Und ich finde, das ist auch, das ist gar nicht so einfach.
00:19:42: Ich finde das auch irgendwie schwer, oder?
00:19:46: Wenn man sich daran gewöhnt hat, geht's wahrscheinlich, aber...
00:19:48: Ich meine, ich komme damit... Ganz gut klar,
00:19:51: muss ich
00:19:51: sagen.
00:19:52: Aber ich habe auch keine Kinder.
00:19:53: Und keine... Ich glaube, mit Kindern wäre das eine andere Situation.
00:19:56: Also ich finde das für mich genau richtig, dass ich halt zum einen halt irgendwie immer mal wieder in Berlin sein kann.
00:20:02: Ich habe dreißig Jahre in Berlin gewohnt, also dass ich auch meine Freunde treffen kann, ausgehen und das
00:20:06: andere.
00:20:07: Und auf der anderen Seite halt dieses sehr rustikale Leben auf dem Land leben darf.
00:20:13: Also ich finde es für mich eigentlich einfach ein ganz großen Segen.
00:20:16: Aber das liegt auch daran, dass ich auch gerne dieser... im Leben mag und ja, das ist eigentlich irgendwie eine Schätze, dass ich so diesen Ausgleich habe, einmal zum Großstadtleben und einmal zum Landleben.
00:20:29: Ja, das verstehe ich.
00:20:30: Ich glaube, das ist genau dieses, dass nur das eine oder nur das andere, genau, dass der Mix, dass auch die Möglichkeiten sind, die wir heute haben, dass man sich nicht komplett dafür entscheiden muss.
00:20:43: Manchmal bin ich ja beruflich in den USA und manchmal sind das so Gegenden, wo noch viel so amisch.
00:20:49: und auch die Amish, die ja dafür bekannt sind.
00:20:52: Das sind ja Ursprung auch Deutsche, die ja dieses Leben führen, was so ein bisschen um ein neunzehnt hundert ist, die aber auch mittlerweile das mixen, weil es eben natürlich Sinn macht.
00:21:01: Warum soll man auch so viele Sachen, die auch gut sind, da komplett drauf verzichten?
00:21:06: Und dieser Zustand, in dem man dann das Haus gebracht hat, die Filmfirma, jetzt ist ja, ich meine, das ist ja vor, das muss ja dann zwischen vierzehn und fünfundvierzig gewesen sein, in dem das Haus so war wie deine dass eingerichtet haben.
00:21:19: Ich weiß gar nicht, da kann sich dein Papa es ja auch noch nicht so ganz so alt, wahrscheinlich gar keiner mehr daran erinnern, ob das dem ähnlich kommt, oder?
00:21:26: Zum Teil hat sich tatsächlich ja die Filmproduktion daran orientiert an den Fotos, die von meiner Oma noch... Also, die es von meiner Oma noch gibt.
00:21:36: Ach, okay.
00:21:36: Also, meine Oma hat mal so ein Familienalbum angelegt und da gibt es halt so ein ganz paar Fotos, wo man die Inneneinrichtungen erkennen kann, wie es innen drin eingerichtet hat.
00:21:47: Also, danach wurde zum Beispiel auch der eine... Kachelofen im Salon ausgewählt.
00:21:53: Ein Foto von meiner Oma gab, wo man so
00:21:54: eine Ecke, und man dann noch so
00:21:57: eine Spitze von so einem Ofen sehnt.
00:21:58: Danach haben die fünf Produktionen und meine Eltern zusammen diesen Kachelofen ausgewählt.
00:22:02: Es gab zum Beispiel das Damenzimmer gar nicht zu meinen Urus-Elternszeiten, sondern das war eigentlich der Schlafzimmer von meinen Urus-Eltern.
00:22:10: Mit dem geheimen Badezimmer, was dahinter war.
00:22:12: Ah, okay.
00:22:13: Also auch schon.
00:22:14: Also auch schon.
00:22:14: Also auch schon.
00:22:15: Also auch schon.
00:22:15: Also auch schon.
00:22:16: Also auch schon.
00:22:16: Also
00:22:16: auch schon.
00:22:16: Also auch schon.
00:22:17: Also auch schon.
00:22:18: Also auch schon.
00:22:19: Also auch schon.
00:22:20: Also auch schon.
00:22:21: Also auch schon.
00:22:21: Also auch schon.
00:22:22: Also auch schon.
00:22:23: Also auch schon.
00:22:23: Also auch schon.
00:22:24: Also auch schon.
00:22:25: Also auch schon.
00:22:27: Also auch schon.
00:22:28: Also auch schon.
00:22:28: Also auch schon.
00:22:29: Also auch schon.
00:22:31: Also auch schon.
00:22:33: Also auch schon.
00:22:33: Also
00:22:33: auch.
00:22:34: Und da merkt man, dass deine Urgruseltern auch erfolgreiche und... wohlhabende Menschen war.
00:22:40: Weil ganz viele Häuser hatten ja zu dem Zeitpunkt noch lange kein Badezimmer.
00:22:45: Weißt du, wie das mit den Toiletten war?
00:22:46: Diese Torftoilettengeschichte ist das was, wo man denkt, dass das auch bei deinen Großeltern so gewesen ist, oder?
00:22:51: Das
00:22:52: weiß ich leider nicht genau.
00:22:54: Aber was ich weiß oder was ich jetzt vor kurzem erfahren habe, ist, dass es gab ja irgendwie im Oberstockwerk eine Toilette.
00:23:00: Und die ist wohl noch von meinem Urgroßvater eingebaut worden.
00:23:04: Aber ich weiß nicht genau zu welchem Zeitpunkt.
00:23:06: Und das war wohl auch damals schon eine Wasserzeit.
00:23:08: Ach, unglaublich!
00:23:09: Und da habe ich schon mal in Erfolge drüber gesprochen, wie spät eigentlich in Deutschland die Wassertoletten erst kam.
00:23:14: Also wirklich in den fünftiger, sechziger Jahren hat das Gro der deutschen Wassertoletten eingebaut.
00:23:20: Und das wird dich ganz faszinierend, wie fortschrittlich deine Großeltern da auch schon waren.
00:23:24: Und wie man sieht, was es für ein gut laufende Betrieb gewesen sein muss, dass man auf die Idee überhaupt gekommen ist, das zu machen.
00:23:31: Weißt du, was die so hauptsächlich landwirtschaftlich gemacht haben?
00:23:36: besonders Vieh hatten oder besonders Getreide?
00:23:39: oder weiß ich da was zu tun?
00:23:43: Das war,
00:23:44: also so zu der Zeit, so zwanziger, dreißiger war das hauptsächlich, also eine Mischung aus Vieh und Getreide.
00:23:51: Also noch so gut hat ja das ganze Dorf versorgt und hat darüber hinaus noch so Waren verkauft.
00:23:57: Ja,
00:23:58: das war eine Mischung aus Gemüse, Getreide.
00:24:02: Viehhaltung, also Schafel, Kühe, Pferde.
00:24:05: Pferde brauchte man ja eh auch noch für die ganze Bewirtschaftung.
00:24:08: Ja.
00:24:09: Also das war schon mal so eine Mischung.
00:24:11: Also ich glaube, da waren die meisten Güter auch gleich aufgestellt, was das
00:24:15: angeht.
00:24:15: Und deswegen mussten die auch so riesig sein, weil man ja immer mehr, also deswegen ist ja auch, glaube ich, dein Urogroßvater von Hamburg dann nach Belitz gegangen, weil eben der in Hamburg Land abgeben musste und das dann zu wenig war, so mit deinem Vater aus, auf jeden Fall, berichtet.
00:24:30: Ja, genau.
00:24:30: Genau.
00:24:31: Die mussten an die Stadt
00:24:32: Hamburg verkaufen, weil
00:24:34: der Ulster-Verfriedenhof
00:24:35: abgeholt worden ist.
00:24:37: Genau, mit dem Geld sind die dann damals nach Belitz gegangen und haben sich das gut dort
00:24:41: gekauft.
00:24:42: Und jetzt ein kleiner Auftopik, weil ich das so faszinierend fand.
00:24:46: Ich weiß nicht, ob das dein Ur-Ur-Grußvater dann war oder ob es... Ein anderer Verwandter in eurer Familie, war die auch schon mit Kaffee gehandelt hatten?
00:24:54: Ja,
00:24:54: genau.
00:24:55: Das ist ja auch.
00:24:57: Eine Kaffeeplantage und Costa Rica.
00:24:58: Ja, Wahnsinn.
00:24:59: Ich find das so faszinierend.
00:25:01: Ich find das so toll, auf welche Ideen die Leute damals schon gekommen sind, auch so fortschrittlich, was man gesagt hat, man steigt damit in dieses Business ein, was ja eigentlich noch überhaupt nicht verbreitet war.
00:25:11: Sich das zu trauen und das auch zu machen in aus heutiger Sicht hört sich das alles, naja, weiß ich nicht.
00:25:16: Ich find's immer noch hört sich immer noch sehr revolutionär an.
00:25:19: Aber man darf nicht vergessen, dass die Welt gar nicht so vernetzt war, wie sie heute ist.
00:25:23: Dass man auch nicht mal nach Costa Rica gekommen ist, das waren ja tagelange Schiffsreisen wochenlang.
00:25:30: Deswegen finde ich das großartig, wie viel kaufmännisches Vermögen da in einer Familie steckt.
00:25:37: Auf welche Ideen, die gekommen sind und was die gemacht haben und wie die zu ihr...
00:25:41: Tatsächlich, es gibt irgendwie in Costa Rica, gibt es noch eine Schule, die nach meinem Ur-Ur-Urs-Vater
00:25:47: benannt ist.
00:25:48: Bist du mal in Costa Rica gewesen?
00:25:50: Nee, ich war
00:25:50: da leider nie.
00:25:51: Mein Nest war... vor zwei Jahren da und hat das quasi so den Namen an dieser Schule
00:25:56: mal fotografiert.
00:25:56: Ja.
00:25:57: Es
00:25:57: war irgendwie schon ein seltsames Gefühl, also dass es quasi da noch eine Schule gibt, die nach meinem Ur-Uhrsvater beinahnt ist.
00:26:04: Und ich würde da halt sehr gerne auch mal hin und mir das dort mal angucken.
00:26:08: Meine Oma hat auch immer erzählt, dass das Gutshaus hat halt immer einer frisch gerösteten Kaffee gerochen, weil die halt immer so diesen Rohkaffee aus Costa Rica bekommen haben.
00:26:16: und dann wurde halt dieser Kaffee dort irgendwie immer geröstet im Haus.
00:26:21: Und da hatte ich immer mal so diese Ich müsste mal genau diesen Kaffee von dort aus Costa Rica
00:26:27: besorgen.
00:26:29: Das mal wieder so geaktivieren.
00:26:31: Oh, dieser Geruch?
00:26:32: Ja, wo du das jetzt gerade erzählt, dieser Geruch von diesem Kaffee-Rösten, das verbinde ich auch total mit was Tollem aus der meiner Gutshauszeit in eurem Gutshaus.
00:26:40: Genau, wir haben da, glaube ich, noch diesen Kaffee-Röster.
00:26:42: Habt ihr das noch?
00:26:43: Dieses Ding, diese Pfanne, die da auf eure Küchenhexe kam und dann hat man diese weißen Boden da drin getreten und getreten und getreten und dann, oh, der Geruch ist toll.
00:26:51: Das ist nicht so vergleichen wie wenn man heute seine Vollautomaten anschmeißt und auch die fancy People unter uns... die eine Siebträger haben, auch das ist anders.
00:27:03: Also hast du das mal gemacht, den Kaffee da geröst?
00:27:06: Ja, ja.
00:27:08: Dann musst du
00:27:09: mir das mal beibringen.
00:27:11: Wir müssen das mal zusammen machen.
00:27:16: Wir hatten ja in dieser Vorratskammer eine von diesen braunen Dosen da, wo diese weißen Boden drin waren.
00:27:23: Ich weiß gar nicht,
00:27:24: wo man heute...
00:27:26: Ach was, guck mal, ich weiß gar nicht, wo man das... Ich
00:27:27: hab immer noch diese ganzen, immer noch so ganz viele eingewecktes Zeugs und so, alles noch aus der Produktions-, Filmproduktionszeit.
00:27:35: Ja, wir das immer noch so als Anschauungsmaterial und Deku.
00:27:39: Ja.
00:27:40: Und
00:27:40: wirklich sieht sie quasi im Haus haben, weil auch echt einfach im Sommer stehen immer ein, zwei, drei
00:27:47: Mal die Woche
00:27:48: Leute vor der Tür und sagen, ja, wir haben die Serie begeistert geguckt oder die melden sich an,
00:27:53: imediaten.
00:27:54: Ja.
00:27:55: Und dann geben wir ja auch eine Führung des Hauses und zeigen auch noch mal so diese ganzen Sachen, die in der Serie vorkommen.
00:28:01: Und dann gibst du Leute, die haben die Serie zum Teil fünf, zehn, zwanzig Mal
00:28:05: geguckt.
00:28:05: Ja.
00:28:06: Und das sieht ganz
00:28:06: gut aus.
00:28:07: Ja.
00:28:07: Das
00:28:08: finde ich
00:28:08: total sehr erstaunlich.
00:28:09: Das finde ich auch erstaunlich.
00:28:10: Mir schreiben das auch wirklich viele Leute, dass sie das jedes Jahr guckt, zum Beispiel.
00:28:13: Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir gar nicht sicher, ob ich jemals alle Folgen gesehen habe.
00:28:17: Einmal überhaupt gesehen habe.
00:28:20: Ich bekomme relativ schnell so Schäumomente und schalte dann außen.
00:28:23: Denkst du, oh, das kann ich... in die angucken.
00:28:26: Oh, jetzt heule ich schon wieder, oh Gott.
00:28:28: Das habe ich gerade von meinem Gedanken abgekommen.
00:28:31: Kaffee rösten.
00:28:32: Ja, und wir haben ja auch einfach Kaffee geröstet und den gemahlen hatten, keine Ahnung von gar nichts.
00:28:35: Und das ist trotzdem geschmeckt, wenn ich mir denke, was man heute alles für einen, was die Menschen, die sie mit Kaffee beschäftigen, alles wissen, wie der geröstet wird, bei wie viel Grad und, und, und dies und jenes und ne.
00:28:46: Aber es geht auch ganz einfach.
00:28:48: Ja,
00:28:49: es gibt ja nicht
00:28:50: so viele Varianten, die man geröstet.
00:28:52: Absolut.
00:28:53: Und dann mal gucken, was passiert.
00:28:58: Ja, genau, ich glaub, man kann sich da auch so reinfluchsen.
00:29:00: Aber wie gesagt, das fand ich immer schon ganz toll, wenn deine Eltern davon erzählt haben, wie viel Geschichte in deiner Familie ist.
00:29:06: Es gibt viele Bilder, ist da auch viel weggekommen dann in dieser Zeit, wo sie das Gutshaus verlassen mussten?
00:29:14: Ja, auf jeden
00:29:14: Fall.
00:29:15: Ich bin sehr dankbar dafür, dass es
00:29:16: dieses Fotoalbum
00:29:17: von meiner Oma gibt.
00:29:18: Also es ist ein Album?
00:29:20: Ja, das ist ein Album, das hat die extra mal Truglamm gestellt und das ist wirklich so alles, was wir haben eigentlich.
00:29:27: Und da sind zum Teil sehr, sehr schöne Bilder drin und ein paar Hängen auch im Gutshaus.
00:29:33: Also einfach, um nochmal so einen Eindruck zu bekommen, so wie war das in den zwanziger Jahren, in den dreißiger Jahren.
00:29:38: Das finde ich auch so ganz faszinierend, mich damit auseinanderzusetzen.
00:29:42: und so einen Eindruck davon
00:29:44: zu
00:29:44: bekommen.
00:29:45: Ich habe diesen besonderen Zustand, dass ich über die Serie und über deinen Podcast so weiß, wie das Leben war, so in den Halbzeichen.
00:29:54: Und meine Uruseltern sind ja eigentlich erst aus Jahrzehnten dahin gekommen, aber nichtsdestotrotz ist das Haus ja so eingerichtet oder ja auch noch mit diesen zwanzigerjahre Elementen durch die andere Serie, Abenteuer neunzehnt zwanzig.
00:30:07: Dadurch ist es ja schon
00:30:08: so eine Mischung
00:30:09: auch.
00:30:11: aus quasi, neunzehntzechs und neunzehntziemundzwanzig.
00:30:14: Also, könnte man sagen, es ist so genau so die Zeit, wo meine Uruseltern und meine Oma quasi dort aufgewachsen ist.
00:30:20: Und das finde ich irgendwie sehr besonders, dass ich das so unmittelbar nach erleben darf, wie es meinen Uruseltern so ungefähr so gehabt haben.
00:30:32: Ja, das ist schon, ich kann das gar nicht beschreiben, was das genau ist, aber das ist irgendwie, ich empfinde das als besondere Ehre, also das so zu erleben
00:30:39: und diese...
00:30:40: quasi die Lebensrealität der Armen so unwildbar so erfahren.
00:30:44: Ja, vor allen Dingen weil es auch eine besondere Familie war.
00:30:47: Weil der Durchschnitt hat auf jeden Fall nicht so viel.
00:30:51: Kaufmännisches Geschick gehabt und hat ganz anders gelebt.
00:30:55: Es war ja schon eine sehr besondere oder ist eine sehr besondere Geschichte einfach auch.
00:30:58: Weißt du was denn zwischen nineteen sechs und nineteen vierzehn Welt, wenn das Gutshaus da gehörte?
00:31:03: Weißt du da was drüber oder eigentlich eher nicht so?
00:31:05: Also
00:31:05: da weiß ich nicht so richtig besonders viel.
00:31:07: Ich weiß nur, dass das der Gutzerr da damals in ein anderes Gutshaus gezogen ist, was oder auf ein anderes Gut gezogen ist, was dreißig Kilometer entfernt war.
00:31:16: Ah ja, ja.
00:31:17: Also wer wollte einfach... Der braucht wahrscheinlich einfach mal einen Tapetenwechsel.
00:31:21: Ja.
00:31:23: Oder wer weißt, oft sind ja auch die Frauen gestorben, was heißt nicht nur die Frauen, aber ist der Lebenspartner weggestorben an irgendwelchen Krankheiten, die man noch nicht im Griff hatte oder so.
00:31:34: Wer weiß, was ihnen dazu bewogen hat, dann zu sagen, ich verlass jetzt dieses Haus.
00:31:38: Also da gibt es so ein bisschen ... Zwischen den Zeilen kann man so ein bisschen erkennen, dass das Gutshaus da an Zeit fünf abgebrannt ist.
00:31:47: Da gibt es halt so eine Vermutung, also das kann man so ein bisschen so zwischen den Zeilen in der Kirchenkronik sehen, dass da quasi so die Vermutung war, dass das quasi Brandstiftung war.
00:31:56: Es gibt so ein bisschen so die Vermutung, dass dieser Gutsherr damals nicht so besonders beliebt war, dass wohl das Dorf insgesamt wohl irgendwie aufgeatmet hat, als meine Uruseltern da angefangen haben.
00:32:09: Weil der wohl nicht so richtig, wie soll man sagen...
00:32:13: Menschenfreundlich.
00:32:14: Ja.
00:32:16: Ja.
00:32:19: Haben deine Eltern angestellt gehabt?
00:32:21: Deine Eltern, deine Groß-Ukos-Eltern, aus wahrscheinlich... Ja, also das
00:32:26: war eigentlich ja immer so das Ding, dass quasi so eigentlich das ganze Dorf... Ja,
00:32:30: genau.
00:32:31: ...auf dem Gut beschäftigt
00:32:32: war.
00:32:32: Darauf wollte ich auch hinaus.
00:32:34: Die Dörfer haben sich ja eigentlich nur gebildet, weil man... in diesen Gütern gearbeitet hat und dann drumherum in so Karten gelebt hat.
00:32:41: Und dann war das ja sehr entscheidend, wie gut so ein Gutsherr war und wie.
00:32:44: das hat mich mal, ich war mal ein Gast, Redner in einem Podcast über die Bodenbruchs.
00:32:51: Das hat mich ein bisschen herausgefordert, denn ich kenne das bis heute nicht.
00:32:55: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das nicht gelesen habe.
00:32:58: Und da geht es nämlich darum, ob man sich gegen seinen Dienstherren aufgestellt hätte, was wohl in den Bodenbruchs passiert.
00:33:06: Da habe ich gesagt, oh, das muss man sich gut überlegen.
00:33:10: Entweder alle stellen sich auf... Oder keiner.
00:33:12: Weil da eben das ganze Leben...
00:33:14: Ja.
00:33:15: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:16: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:17: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:17: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:18: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:19: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:20: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:21: Weil
00:33:21: da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:22: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:23: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:24: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:26: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:27: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:28: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:30: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:31: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:32: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:33: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:34: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:35: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:37: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:37: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:38: Weil da eben das ganze Leben... Ja.
00:33:40: Weil da eben das ganze wie solche Sachen da.
00:33:43: Ja, Band.
00:33:44: Und heute, wie das Leben so kommt, es gibt... die verrücktesten Lebenswege.
00:33:50: Und plötzlich kommt man jetzt, bist du jetzt in diese Situation gekommen, dass du jetzt da nur wohnst.
00:33:55: Jetzt wohnst du da, hast du ja gesagt, ich muss das nämlich unbedingt nochmal jetzt zusammenfassen, dass man das mieten kann.
00:34:02: Zum Beispiel, weil man eine Feier darin feiert.
00:34:04: Oder du hast mir eben schon, bevor wir angefangen haben, das Gespräch hier aufzuzeichnen, erzählt, dass es immer wieder auch Lab-Veranstaltungen geht.
00:34:11: Wenn man jetzt aus irgendeiner Motivation, man kann nicht immer anschreiben.
00:34:15: Du hast, hast du eine Website?
00:34:17: Genau, wir haben eine Website.
00:34:18: Das ist aus Beditz.de.
00:34:20: Ja, man kann, also was wir sehr gerne machen, ist halt einfach das Haus für ein paar Tage an eine Gruppe.
00:34:26: Das kann eine Feier sein, das kann einfach ein gemeinsamer Aufenthalt sein oder eine Zeitreise.
00:34:33: Oder
00:34:34: wie jetzt bei den Rollenspielen, dass halt die Leute mit Kostümen kommen und quasi so eine Geschichte nachspielen.
00:34:41: Da hatten wir jetzt quasi diese Leute, die so einen Downton Abbey gespielt haben.
00:34:46: So eine Akademie, so ein Akademie-Spiel, das so ein bisschen so ein Harry Potter anlehnt.
00:34:52: Oder wir hatten jetzt auch so einen Horror-Rollenspiel nach H.P.
00:34:57: Lovecraft.
00:34:58: Wo ist das denn?
00:34:58: Genau, da gibt es
00:34:59: die unterschiedlichsten Variationen.
00:35:01: Warum Leute quasi das Gutshaus mieten?
00:35:04: Und das sind wir natürlich immer sehr dankbar.
00:35:09: oder beziehungsweise ich schick dann natürlich immer einen Link zu der Serie rum, wenn die Leute schon mal so ein bisschen wissen, worauf sie sich einlassen.
00:35:14: Also, ne, dass es halt wirklich ein Gutshaus ist, was im Zustand der Erhundertwende ist.
00:35:18: Genau, also man muss sich halt quasi darauf einstellen, dass man im Winter heizen muss und man, dass man muss sich darauf einstellen, dass es quasi, also wir haben ja jetzt unten ein Badezimmer, da wo das die Gesindeltoilette war, da ist jetzt zumindest mal ein Badezimmer.
00:35:31: im Haus für die Gäste.
00:35:32: Ja, dass sie nicht so
00:35:33: durchschen müssen.
00:35:34: Es gibt auch das geheime Ballzimmer,
00:35:35: weil ich
00:35:35: auch bald wieder für die Öffentlichkeit öffnen möchte.
00:35:39: Also immer muss das so ein bisschen, nur muss genau das auch wollen.
00:35:42: Also
00:35:43: das ist quasi so im Komfort, so ein paar Abstriche machen und dafür das authentische Ambiente von diesem Gutshaus.
00:35:51: Genau, wobei ich verraten kann, dass es lange nicht so viele Abstriche sind, wie das Leben in den Sehnten und Sehnten und Sehnten und Sechs tatsächlich hergegeben hätte, denn...
00:35:59: Ja, genau.
00:36:00: Also wir haben jetzt ja fließend Wasser
00:36:01: auf dem Haus.
00:36:02: Und
00:36:02: ich hab auch irgendwie oben, gibt's auch eine Möglichkeit, sich zu waschen.
00:36:06: Und zu duschen, ne?
00:36:07: Du warst eine Dusche.
00:36:08: Genau, und ich hab auch so ein paar... Also wenn man kann unten in der Küche kochen, aber man kann auch... Wir haben auch Elektro-Heizplatten.
00:36:16: Also man kann... Es geht auch alles ein bisschen.
00:36:18: Man kann sich das auch vereinfachen.
00:36:20: Aber
00:36:20: man kann
00:36:21: halt auch wie zu Jahrhundertwende kochen, wenn man da... Ja, das... die das Interesse und die Leidenschaft
00:36:28: für hat.
00:36:29: Ja, das kann ich bestätigen, dass viele Räume sich im Originalzustand befinden, was unglaublich ist.
00:36:34: Und auch oben die Schlafräume der Herrschaft und auch der oberen Angestellten, da es viel noch so eingerichtet, wie es gewesen ist zwischen nineteenhundert, sechs und neunzehnzwanzig.
00:36:45: Der
00:36:45: Stand von den Zimmern oben ist eigentlich wie in der Serie Amthorneunzeitziemundzwanzig.
00:36:51: paar zwanziger Jahre Elemente, aber viel ist auch noch so geblieben wie nach der Produktion von Abenteuer Jahrhundert.
00:36:57: Man kann bei uns richtig noch so Zeit reisen.
00:37:00: Ja, tausend Dank, dass du Zeit hattest, dass wir beide uns unterhalten konnten.
00:37:05: Wir haben eben schon mal kurz so oft Topik gesagt, dass wir eine Fortsetzung brauchen.
00:37:10: Ja, ich glaube auch, es gäbe noch eine Million Themen, worüber wir uns unterhalten könnten.
00:37:15: Für heute... Ich finde,
00:37:16: du solltest mich unbedingt auch mal bald wieder besuchen.
00:37:18: Ja.
00:37:19: Und vor allen Dingen, ich finde auch vielleicht, und du musst mich mal besuchen, wir müssen mal deinen den Spuren hier, deiner Hamburger Verwandtschaft auf den Grund gehen.
00:37:28: Wellingsbüttel, ja.
00:37:30: Und das Torhaus, was hier für alle die alte Gebäude gerne mögen, hier gibt es nicht nur das Herrenhaus, sondern auch noch ein Torhaus, was zu dem Herrenhaus dazugehört.
00:37:39: Da ist ein Museum drin, da bin ich selber noch nie gewesen.
00:37:42: Shame on me.
00:37:43: Und vielleicht sollten wir das zusammen besuchen.
00:37:45: Ist leider gerade geschlossen.
00:37:47: dass irgendwo mein Urusvater sich aus dem Gutshaus in das Torhaus zurückgezogen hat.
00:37:56: Weil wohl angeblich meine Urugus-Mutter so eine wilde Partynudel
00:38:00: war.
00:38:02: immer so viele Gesellschaften gegeben hat im Gutshaus und dann hat sich quasi ihr Sohn dann immer irgendwie in das Torhaus zurückgezogen.
00:38:09: Ach, das passt auf jeden Fall ein bisschen auch in das Bild, was Wellingsbüttel heute noch so gibt.
00:38:14: Menschen sind die gerne Gesellschaften geben.
00:38:16: Das ist super spannend.
00:38:17: Vielleicht sollten wir zusammen, gerade wird dieses Torhaus saniert für alle, die sich jetzt schon auf den Weg gemacht haben, Wellingsbüttel zu besichtigen.
00:38:25: Es ist an der Construction und da ist ein großes Gerüst vor und das Museum ist geschlossen.
00:38:31: vielleicht sollten wir das zusammen besuchen und dann eine Folge machen, was wir da gefunden haben.
00:38:37: Ja, in diesem Sinne verbleiben wir beide auf jeden Fall so, dass wir uns nochmal hören müssen.
00:38:41: Es gibt viel zu viel, was wir noch nicht besprochen haben.
00:38:44: Und auch mit euch verbleibe ich natürlich so, dass wir uns nochmal hören müssen.
00:38:47: Auch da gilt es, es gibt sehr viele Themen über die wir reden können.
00:38:51: Auch wenn ihr immer Ideen habt, schickt mir bitte eine Nachricht.
00:38:54: Ich greife das sehr gerne auf.
00:38:56: Bis dahin, eine gute Zeit.
00:38:57: Tschüss!
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