Ein Diener erzählt - Teil 2
Shownotes
Ein bisschen reden wir noch über den Alltag des Dieners in einem Gutshaus um 1900 und dann diskutieren wir die 'gute alte Zeit'. Würde Anrdt noch einmal 1900 oder generell früher leben wollen? Was nimmt er mit? Was vermisst er vielleicht und was bedeutet die Entwicklung der Gesellschaft in den letzten 100 Jahren für Ihn?!
Hört gerne mal rein uns teilt uns Eure Gedanken dazu mit!
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00:00:01:
00:00:02: Du interessierst dich für das Leben von der ständige Gesellschaft bis hin zur Körperikine?
00:00:07: Leh'n Dich zurück, ich erzähl davon.
00:00:15: Hallo!
00:00:15: Eine neue Folge, die Zweigte-Folge mit Arndt dem Diener.
00:00:20: Wir reden noch so ein bisschen über sein Leben als Dienern im Gutshaus und dann sprechen wir über die gute alte Zeit.
00:00:26: War es für Arnd wirklich die gute alten Zeit?
00:00:29: Wir sind da ganz verschiedener Meinung... Als ich die Folge bearbeitet habe, hab ich nochmal gedacht In meinem tiefsten Herzen bin ich anderer Meinung, aber auf bande Punkte die Andere mit reinbringt und weswegen es für ihn kein Zurück mehr gibt.
00:00:46: Bleibt gerne dran, wir würden uns sehr freuen!
00:00:49: Und steigen direkt mit einer Frage ein.
00:00:51: Weißt du noch was Du verdient hast?
00:00:52: Kannst Du Dich erinnern?
00:00:53: Also ich gehörte natürlich zum gehobenen Gesinde und mein Verdienst war glaube ich gar nicht so schlecht Erlag zwischen dem der Mamsell und des Hauslehrers Ja.
00:01:05: Also der Hauslehrer verdiente Tüchtig gut, ich war tatsächlich definitiv.
00:01:10: vom Gehalt her war ich privilegiert und konnte natürlich dann auch in die Bestellung gehen und habe mir dann auch bei der Marmsell paar Taffeln Schokolade bestellt oder so und das war natürlich ... Das war mit Gold aufzuwiegen, das war also ein ganz großer Schatz.
00:01:24: Es war glaube ich das erste Mal dass man sich überhaupt was Gutes antun konnte!
00:01:28: Und ich glaube... Ich hab' bei ihr auch Tabak bestellt und das zwar natürlich auch eine ganz große Freude.
00:01:34: Hast du noch eine Zahl im Kopf?
00:01:36: Weil ich weiß, ich hab elf Reichsmarkt verdient.
00:01:39: Das weiß ich noch!
00:01:40: Ich habe das Büchlein irgendwo noch und da ist glaube ich auch die Gehaltsliste drin.
00:01:46: Ja aber ich würde mal sagen, dass zwanzig Facher von euch mindestens.
00:01:50: deutlich drüber.
00:01:51: Und
00:01:51: hast du dir irgendwie auch mal mehr geleistet als nur eine Tafel Schokolade?
00:01:55: Oder hattet ihr gar nicht die Option, ich meine für uns hat sich die Frage ja nicht gestellt weil ne Tafelschokolade hat ja irgendwie schon zwei Reichsmark oder so.
00:02:02: Ich weiß es nicht mehr gekostet aber... Ich
00:02:04: hab mir eigentlich gar nichts gegönnt außer glaube ich habe ich mir mal ein schöner Rasierseifer gekauft in irgendeinem Zusammenhang.
00:02:11: Ich glaub das war sogar auf der Fahrt in die Sommerfrische als wir dann auf die Insel gefahren sind in des herrschaftliche Bad Damals, da habe ich dann tatsächlich mir auch von meinem Gehalt eine gute Rasiersäife gekauft.
00:02:25: Und das war natürlich ein purer Luxus.
00:02:27: Es war unglaublich schön, das zu erleben überhaupt nur ne parfümierte Seife in der Hand zu haben und die auf der Haut zu erlebene nach all dem Kernseifen-Geschäft was wir hatten.
00:02:38: Das war der einzige Luxus!
00:02:40: Ich glaube, was anderes hab' ich mir gar nicht gegönnt.
00:02:42: Und Tabak den habe ich mir glaube ich regelmäßig geleistet.
00:02:45: ja Der war aber erschwinglich.
00:02:48: Ja, das war ja auch damals sehr gesellschaftsfähig noch.
00:02:51: Waren die Zimmer, wenn ihr unterwegs wart, präpariert?
00:02:54: Also in Berlin war der genetige Herr natürlich in einem sehr luxuriösen Meeresternerhotel untergebracht und ich war in irgendeiner Dachkammer untergebracht so wie das damals wirklich auch war.
00:03:06: also das mitreisende Personal wurde in irgendwelchen Mansadenzimmern untergebraucht Und so war das auch in Berlin.
00:03:13: Waren wir in einer ganz einfachen Unterkunft, Sonja und ich.
00:03:18: Diese Zimmer waren aber nicht präpariert, natürlich waren jetzt es einfache Pensionszimmer.
00:03:24: Aber es war jetzt auch nicht so dass es irgendwie nach vier eingerichtet ist.
00:03:28: Ich weiß noch genau dieser Moment des... Es war fast schon paradiesisch, als ich mich endlich mal meiner ganzen Dienerklamotte entledigen durfte und dann unter eine Dusche klettern konnte.
00:03:39: Ich
00:03:41: glaube es gibt einen Moment da werde ich kurz interviewt und gefragt wie es mir gerade geht und ich sage dann ja das was man im Nebenraum hört ist Sonja und Sonja duscht grade!
00:03:51: Und das war sehr ausgiebig.
00:03:53: wir haben das beide in jeweils unseren Zimmern sehr genossen da wirklich mal eine halbe Stunde unter dem prasselnd warmen Wasser zu stehen, was unglaublich schön war.
00:04:04: Ja das glaube ich.
00:04:04: und was war dann deine Aufgabe wenn ihr unterwegs seid?
00:04:06: Weil jetzt die Herrschaft im Restaurant warst du ja nicht oder hast du trotzdem das Essen serviert?
00:04:12: Im Hotel ja!
00:04:16: Die Herrschaften waren an einem sehr guten Hotel untergebracht und die jeweiligen Speisen, die Menüfolge usw.
00:04:23: Das haben wir alles noch an den Tisch gebracht.
00:04:27: Dort sind wir in gleicher Funktion als auch am Strand.
00:04:30: wenn es dann tatsächlich ans Baden ging was unglaublich gut in Szene gesetzt war, weil sie haben wunderschöne alte Strandkörbe hingestellt und die ganze Gesellschaft diese sommerfrischen Gesellschaft in diesen herrlichen Kostüm zogen dann an den Strand.
00:04:47: Sonja und ich mit riesigen silbernen Tabletz brachten das Essen direkt an die Strandkörper.
00:04:56: Die normalen Touristen um uns herum, die sind alle stehen geblieben und haben sich überlegt was ist das denn jetzt für eine seltsame Gesellschaft dort?
00:05:03: Ja
00:05:03: genau ihr seid hier in Berührung mit der Außenwelt gekommen sozusagen.
00:05:06: Ja ja auch.
00:05:08: Die haben uns teilweise schon sehr verwundert angeguckt wie wir bliebestehen schüttelten die Köpfe zückten ihre Kameras damals gab es ja noch keine Handys in dem Sinne mit Filmfotos und dann wurde natürlich wie wild fotografiert.
00:05:22: Aber ich muss auch sagen, es war wirklich was fürs Auge.
00:05:25: Weil natürlich diese herrlichen Kostüme die Damen, die dabei waren und dann dieses Strandszenerie das war ein echter Augenschmaus und wir als Bedienstete, die dort auftraten in guter Ausstattung und Montur an den Strand mit diesen silbernen Tabletts voller Köstlichkeiten und wir werden die Herrschaften in ihren Strandkörben bedient.
00:05:49: Und am Morgen bin ich ja auch mit dem genetigen Herrn zum Schwimmen, und durfte ihm da Handtuch- und Bademantelreichen und Ähnliches... Es gab durchaus Kontakte!
00:05:57: In der Oper war das ähnlich als wir dann Berlin waren oder auf der Rennbahn.
00:06:01: Die Pferde Rennbahnen war natürlich genauso eher in seinem Kleidungmode von four und ich eben auch ... Das wirkte schon so ein bisschen wie Temthala nicht?
00:06:13: Aber dadurch, dass eine Kamera ja immer mit dabei war, haben die Leute wahrscheinlich schon eher gedacht...
00:06:18: Die haben schon.
00:06:18: Ja, absolut!
00:06:18: Es sind
00:06:19: jetzt irgendwelche Filmaufnahmen.
00:06:20: Also in der Oper wurde durfte glaube ich nicht gefilmt werden?
00:06:24: Ich glaub diese Opernbesuch kommt auch gar nicht vor.
00:06:26: Nee,
00:06:27: ich hätte mich jetzt auch nicht dran erinnern können.
00:06:29: Glaube da war tatsächlich so das die Filmrechte eben, dass es mit den Filmmrechten schwierig ist weil in der Opera wohl nicht gefirmt werden darf auf der Rennbahn allerdings ja.
00:06:39: Also es gibt Paa-Ausschnitte, die uns auch auf der Rennbahn zeigen.
00:06:43: Und da wettet der gnädige Herr natürlich dann auf seine Rennpferde und da wird richtig Geld gesetzt.
00:06:49: Ich weiß jetzt nicht ob er gewonnen hat aber... Es war eine lustige Setting!
00:06:54: Auf die Rennbahnen war ein Erlebnis einfach zu sehen.
00:06:57: wie vergnügt sich die Herrschaft in Berlin ja mit Kulturellen und dann eben auch mit Sportlichen in den entsprechenden gesellschaftlichen Schichtern.
00:07:06: Also allein das Verleben war auch schon toll und aufregend.
00:07:10: Und mir war es da völlig gleich, ob ich da jetzt nun als Diener den geredigen Herrn begleite.
00:07:15: Ich habe halt immer geschaut dass es ihm gut geht, dass er alles hat.
00:07:19: wenn er dann in eine Konversation mit mir eintreten wollte, hab' ich mir Mühe gegeben ihn sich da auch wohlfühlen zu lassen.
00:07:29: Ja also... Also mit ihm kam ich wirklich gut klar.
00:07:34: Er hat mich sehr anständig behandelt, er hat mir nie das Gefühl gegeben, ich bin irgendwie in einer anderen Schicht oder Klasse zugehörig und hat auch häufig einfach das Gespräch gesucht.
00:07:45: Ich stand ihm da zur Verfügung und das war durchaus spannend und nett und unterhaltsam.
00:07:49: also wir haben interessanterweise weil wir eben in dieser Rolle waren und das muss sich immer wieder sagen Kaum einer glaubt, wir haben nicht gespielt.
00:07:59: Wir waren in dieser Rolle drin!
00:08:01: Das ist für mich heute eigentlich mit das Spannendste wenn ich zurückblicke auch wenn das jetzt schon zwanzig Jahre drücklich.
00:08:08: aber ich muss sagen wir waren authentisch in diesen Funktionen drin.
00:08:13: Und es ist unglaublich, wie die Regie das hinbekommen hat!
00:08:16: Ja ich habe ja auch glaube ich... wo hab' ich das jedenfalls in Erinnerung?
00:08:20: Der Volker Heise gesagt hat dass es ja das Experiment, dass er das auch so genannt hat ob er es schafft, die zwanzig Menschen wirklich in diese Zeit zu versetzen oder ob sie sich immer erinnern, dass es gar nicht real ist aber für.. Ich habe das ja auch mal gesagt.
00:08:34: Ich habe ja die Ulrike und ich haben hier dafür dieses Titanic-Ticket gespart und das war ja für euch irre.
00:08:39: eigentlich weil die Aktion war ja nach zwei Monaten vorbei und wir hätten das Geld ja auf den Kopf hauen können.
00:08:44: Aber weil wir ja auch so da drin waren in dieser Zeit, dass also real empfunden
00:08:48: haben.
00:08:49: Also ich wurde oft gefragt... Ich wurde ja auch in der Zeit danach sehr, sehr oft angesprochen.
00:08:52: egal wo ich war kamen plötzlich Leute auf mich zu uns als sagen sie mal sind Sie nicht der Diener aus dem Abenteuer?
00:08:58: Und manchmal war es mir ein bisschen peinlich wenn ich mir gedacht habe Gott irgendwie wird mir das gerade alles ein bisschen viel.
00:09:03: aber Ich wurde oft angesprochen und es waren immer, immer unglaublich nette Menschen die überhaupt nicht aufdringlich waren.
00:09:09: Dann kam tatsächlich die Frage ja sag mal habt ihr das jetzt gespielt oder wart ihr wirklich in der Rolle?
00:09:14: Und sage ich nein da war nichts gespielt.
00:09:16: wir waren dieses Setting war so authentisch dass wir wirklich in nineteen vier waren.
00:09:22: Ich habe heute morgen Svenja hab ich nochmal eine deiner Folgen gehört und da ist mir das auch noch einmal an Erinnerung gekommen.
00:09:28: Wir haben ja jeden Tag zweimal die Tageszeitung bekommen den Ost den ostelbischen Anzeiger, der wurde zweimal am
00:09:36: Tag geliefert.
00:09:37: Ja!
00:09:37: Den ostelbschen Anzeigern.
00:09:39: Wir durften dann natürlich... Also die Zeitung musste ich erst mal dem gnädigen Herrn bringen und er hat sie dann studiert den ganzen Tag lang und dann lag die abends natürlich gelesen irgendwo rum und ich musste die dann zusammenlegen und dann habe ich sie... Dann durften wir sie unten aber auch erst am nächsten Tag unten im Gesindezimmer durften mir diese Zeitungen lesen Diese Berichte dort drin, die waren so unglaublich.
00:10:05: Es war ein Original also einen facsimilen Nachdruck der damaligen... selbst der Tag stimmt natürlich jetzt nicht das Datum ganz genau weil vom Palender kriegste das natürlich nicht hin aber es waren alles facsimile Drucker des ostelbischen Anzeigers von vier aus den Monaten April und Mai.
00:10:23: Das musst du dir mal vorstellen.
00:10:24: Also selbst da hat die Regie so authentisch gearbeitet dass sie uns mit einer Tageszeitung beliefert hat dem ja.
00:10:33: Ja genau, ich meine selbst das Toilettenpapier war ja vielleicht habt ihr den aber dann auch.
00:10:37: Vielleicht haben wir die noch einfach zerschnitten?
00:10:39: Das weiß ich nicht mehr.
00:10:39: Aber das war ja auch authentisch
00:10:42: auf den
00:10:42: Toilettenfitzeln drauf stand.
00:10:44: War ja auch aus dem Monat nach der Zeit.
00:10:47: Der ostelbische Anzeige.
00:10:49: Davon abgesehen dass du dann auch ab und zu mal die Tageszeitung gelesen hast gab es sonst irgendwelche Highlights in deinem Leben als Dina wo du dich darauf gefreut hast oder irgendwelchen Momente in den zwei Monaten die besonders waren.
00:11:03: Also ich weiß nicht, kannst du dich an Ostern erinnern?
00:11:05: oder gab es irgendwas wo du heute noch zwanzig Jahre später sagst?
00:11:11: Ja also natürlich gibt's tausend Sachen, die einfach großartig und faszinierend war.
00:11:15: Die Reisen mit dem genähtigen Herrn nach Berlin in die Oper
00:11:18: usw.,
00:11:19: die Sommerfrische das war ein toller Ausflüge auch mit der Kutsche.
00:11:22: Die Fahrten dann zu den Nachbargüttern um die Einladung zu überbringen usw.
00:11:26: Das waren alles wunderschöne Momente.
00:11:28: aber auch im Alltag gab es wunderschöne.
00:11:31: oft gedacht, schade dass die Kamera nicht da ist.
00:11:35: Es gab unglaublich poetische Momente wo diese Kinder draußen spielten ja in diesen Anzügen von nineteenhundert das die Tugner meistens so somatosen Anzüge.
00:11:46: und dann kam der Mai, dann kam Der Frühling dieses ganze Gut erblühte und diese Kinder spielte draußen mit der Guvernante Oder auch mit den Hunden oder auch mit dem Stallburschen, der ab und an mal auftauchte.
00:11:59: Die Kinder liebten ja den Tim und den Sebastian Und da gab es wunderschöne Momente die leider nie von der Kamera eingefangen wurden.
00:12:07: Also es wurde so gut wie selten draußen gefilmt und das dachte ich so oft.
00:12:11: Ich bin manchmal wirklich auch reingehuscht weil ich wusste dass Kamerateam ist jetzt gerade im Speisesaal und sage Leute ihr müsst mal nach draussen schauen Ja?
00:12:19: Oder ihr müsst jetzt mal runter in die Küche gehen Da passiert grade was ganz besonderes.
00:12:22: Also ich habe die auch manchmal einfach so ein bisschen delegiert, weil ich natürlich omnipräsent war in dem Haus.
00:12:27: Ich war ja auf allen Etagen unterwegs und auch im Garten.
00:12:30: Weil ich ja manchmal auch den Tee nach draußen bringen musste wenn die Knedingherren dann den TEE im Gartenein nehmen wollten Dann huschte ich natürlich überall rum und kam durch alle Etagen und entdeckte natürlich auch wunderschöne Szenen Und wir sind leider nie eingefangen worden.
00:12:47: Also da ist auch ganz viel schönes leider verloren.
00:12:51: Ja, es ist ja auch ganz viele eingefangen worden und nicht ausgestrahlt worden.
00:12:55: Ich weiß
00:12:55: nicht... Also achthundert Stunden Filmmaterial haben Sie gesagt?
00:12:59: Und aus diesen achthundert Stunden haben sie eben sechzehnmal glaube ich zwanzig Minuten oder so gemacht.
00:13:03: also im Grunde könntest du nochmal drei Serien draus machen.
00:13:08: Es ist echt schade.
00:13:09: Ja, ich finde auch dass das nie wieder aufgegriffen wurde weil die das Interesse ist ja da es gibt so viele Menschen die sich eben dafür interessieren und die sagen hey das ist total spannend.
00:13:19: Ich würde gerne mehr darüber wissen.
00:13:21: Die
00:13:21: Serie war enorm erfolgreich.
00:13:23: also ich habe im Nachhinein noch gehört Die ist bis nach Japan verkauft worden, die sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten verkauft.
00:13:30: Ach guck mal das weiß ich gar nicht!
00:13:32: Ja also sie hat ein unglaublich gutes Echo gefunden in der Welt und es in zig Länder verkauft wurden
00:13:38: Ist ja auch der Vorläufer von diesen, wie heißt das?
00:13:42: Budgeten
00:13:44: und so.
00:13:44: Ja nee aber auch die Serien die heute... Ich bin da leider raus und ich bin da zu alt für.
00:13:48: Aber viele gucken so seriens Streaming, ich wüsste nicht mal über welchen Streaming-Dienst ich das machen könnte.
00:13:55: Da gibt es einige sehr bekannte Serien, die das auch nochmal aufgreifen dieses Leben um die Zeit und diese Hierarchieunterschiede und so dass ist im Prinzip Der Vorläufer, also ich baue unsere Seriät.
00:14:07: Du hast
00:14:08: nach so kleinen besonders schönen Erlebnissen gefragt?
00:14:10: Ja!
00:14:11: Ich kann mich noch... Also ich kann mich an viele Sachen erinnern, aber es gab vor allen Dingen diese Nacht in den ersten Mai.
00:14:17: Da weiß ich, habt ihr draußen mit der Marmsell glaube ich einen Feuer entzündet
00:14:22: und
00:14:22: genau habe dort Lieder gesungen und gefeiert und dann war das Ganze rum und dieses Gelände, dieses herrlichen Gutshauses lag In absoluter Stille.
00:14:32: Und dann kam der Mond raus und eine Nachtigeil fing an zu singen.
00:14:36: Das war zwei Uhr morgens, und mein Fenster oben, mein kleines Mansadenfenster ging ja raus auf den herrschaftlichen Garten nach vorne raus... ...und dort sang eine Nachtigall in einer mondhellen Nacht.
00:14:48: und ich habe mir nur gedacht das gibt es nur einmal im ganzen Leben dass man so eine Stille Und so eine Schönheit erleben.
00:14:56: Das hat mich wirklich gefangen genommen.
00:14:58: Einer der Momente, die auch für dich sehr besonders und den hast ja nur du erlebt aber zum Beispiel die Weihnacht, die hier nicht ausgestrahlt wurde.
00:15:06: Es gibt auch keine Szenen.
00:15:09: Zum Beispiel für mich besonders, ich glaube ich habe das in irgendeinem Folge bestimmt mal erzählt waren die sonntaglichen Kirchgänge.
00:15:15: bist du da auch dabei gewesen?
00:15:16: Absolut!
00:15:17: Ja, das war für mich sehr besonders.
00:15:19: Kann ich mich auch nicht erinnern dass das in den Folgen vorkommt?
00:15:22: Der Kirchenbesuch.
00:15:24: also das war Für uns alle besonders gerade für uns Gesinde weil es für uns alle ein Moment der Freiheit war.
00:15:31: wir durften das gut verlassen Wir durften in die kirche gehen wir waren außerhalb zugriffs der Herrschaften Wir durften uns setzen, was hier ein Gegenwart der Herrschaft nie erlaubt war.
00:15:43: Ich
00:15:43: weiß gar nicht, waren die dabei?
00:15:45: Nein!
00:15:45: Siehst
00:15:47: du?
00:15:47: daran kann ich mich nicht erinnern.
00:15:48: Dann wurde Orgel gespielt dann wurde gesungen man hatte wirklich mal eine Stunde nur für sich und das war pure Freiheit also diesen schrecklichen Zwängen der Hierarchie und der ständige Gesellschaft mal entkommen zu sein diese Stille und Andach der Kirche genießen zu dürfen.
00:16:09: Das waren wunderschöne Momente!
00:16:11: Ja, ich habe das auch ganz tolle in Erinnerung.
00:16:13: hast du danach frei?
00:16:15: Hattest du Sonntagsfreizeit?
00:16:19: Wir hatten durchaus auch mal Sonntage bei denen dann die Gutsleute uns sagten wir sind jetzt im Nachbarort wo auch immer und dann hatten wir natürlich frei.
00:16:29: also es gab auch mal freie Nachmittage durchaus
00:16:33: Ja,
00:16:34: da haben wir dann genutzt um zu Briefe schreiben.
00:16:36: Genau
00:16:36: ich habe das nicht so in Erinnerung weil ich hatte daher immer Mathe und Physikunterricht.
00:16:41: Ich war ja nicht im Gutshaus Sonntags noch mit Hass aber genau ich glaube nämlich wir hatten alle Sonntag ganz ein bisschen frei.
00:16:49: Ein
00:16:49: bisschen was?
00:16:52: Und wenn ich darüber spreche oder wenn die Leute dich fragen, ich glaube mir bestimmt auch viele Leute gefragt ob du das eben nochmal machen würdest wo wir schon mal ganz am Anfang drüber gesprochen haben Nimmst du auch was mit nach heute, wo du sagst das war gar nicht so schlecht.
00:17:08: Auch wenn du es vielleicht gar nicht in deinem Alltag umsetzt oder so?
00:17:11: Oder wo du sagtest das müsste man eigentlich noch
00:17:13: mal umsetzen
00:17:14: oder...
00:17:15: Nochmal machen würde ich's auf keinen Fall!
00:17:17: Das war eine einmalige Sache und das war großartig und deswegen so einmalig weil es einmalig schön und besonders war.
00:17:25: Ich würde es niemals wiederholen also nie wieder würde ich in sowas reingehen.
00:17:31: Hättest du Lust, das Jahr... Ich weiß nicht.
00:17:35: Zu Mozart-Zeiten vielleicht?
00:17:36: Ja!
00:17:36: Ähm, achttente Jahrhundert noch mal zu erleben, würde ich sagen nein.
00:17:40: Ich weiß jetzt mittlerweile wie unglaublich gut es uns geht im Jahr zwanzig sechsundzwanzig also.
00:17:47: das war so einer der ersten wirklichen Erkenntnisse durch diese zwei monatige Erfahrungen leben in dem Neunzehnhunde zu wissen, wie gut es und geht in der Gegenwart.
00:17:58: Und das fängt mit ganz kleinen Sachen an Und hört bei den ganz großen Sachen auf, dass wir in Freiheit leben dürfen.
00:18:04: Dass es keine Standesschranken gibt, dass es Grundrechte gibt und Bürgerrechte.
00:18:10: Die Palette ist riesengroß und der Komfort, den wir haben, das würde ich niemals eintauschen.
00:18:17: Wir haben diesen osterbischen Anzeiger auch lesen dürfen.
00:18:20: Den habe ich dann abends durchaus... Wenn ich mal konnte, habe ich den da auch im Amtblick reingeworfen.
00:18:25: Und die Geschichten, die dort geschildert wurden waren so unsäglich grausam!
00:18:29: Nicht, da wurde dann berichtet vom Schicksal eines Stubenmädchens oder eines Küchenmädchen von irgendeinem Gut.
00:18:36: Die wurde schwanger wer auch immer sie geschwängert hat.
00:18:40: aber diese Frauen damals waren ja völlig ohne Rechte und ohne eine Möglichkeit sich zu wehren.
00:18:47: die waren ja der Macht der Gutsleute ausgeliefert.
00:18:52: und es muss schrecklich furchtbare Geschichten.
00:18:55: Und da war eine der Geschichten, dass so ein armes Stubenmädchen oder Küchenmädchin dann ihr gerade geborenes Kind im Bach ertränkt hat.
00:19:04: Ja und man hat sie ertappt.
00:19:06: dabei das in ihrer ganzen Verzweiflung dieses kind zu verheimlichen.
00:19:11: arme Wesen war sowieso gestraft genug durch die schrecklichen Umstände und dann ist sie zusätzlich nochmal natürlich verurteilt worden wegen wegen Kindesmord nicht?
00:19:23: säglich grausame zeit.
00:19:24: und man muss sich auch vorstellen es rollten zwei weltkriege auf die menschen zu.
00:19:29: nicht also diese fünf kinder damals quasi die wären alle im ersten weltkrig an irgendwelchen fronten verheizt
00:19:37: worden.
00:19:37: ja oder dann spätestens zum zweit da werden sie immer noch jung genug gewesen.
00:19:43: also eine grausamme zeit und niemals würde ich sagen gibt es auch nur irgendetwas was gut war.
00:19:51: Ja, niemals.
00:19:52: Also ich würde jedem sofort widersprechen und sagen nichts von all dem war was wert.
00:19:56: Es war eine Gesellschaft die gezeichnet war von Macht Von Gewalt, von Missbrauch Von extremer Ungleichheit.
00:20:05: Mein revolutionäres Herz schlägt das merkst du?
00:20:09: Die arme Gesinde war ein völlig dieser Willkür und Macht der Gutsleute ausgeliefert.
00:20:15: Natürlich gab es mit Sicherheit sehr fürsorgliche gute Gutsleute, das würde ich gar nicht... niemals würde ich es pauschal.
00:20:22: Aber es war grundsätzlich so dass vom Recht her waren diese Menschen die dort arbeiten mussten ohne Rechte.
00:20:29: Ja
00:20:30: absolut, das stimmt!
00:20:32: Wir hatten ja auch jetzt sehr nette Gutsherren.
00:20:34: wir sind ja so nicht damit konfrontiert worden mit dieser Problematik.
00:20:38: du hast absolut recht.
00:20:40: aber wo ich ja immer so denke und was sich auch schon ein paar mal gesagt hat ist zum Beispiel dieses Nicht- mich darin zu sorgen, wer das Dach über meinem Kopf repariert.
00:20:50: Wer es bezahlt?
00:20:51: Wer meinen Essen
00:20:52: bezahlt?".
00:20:53: Zu wissen, es wird etwas gekocht auch wenn es nicht das Beste ist oder wenn ich die Letzte bin, die aus dieser Schüssel essen darf.
00:20:59: Also je weniger du gebildet... Jetzt warst du ja schon relativ gebildelt.
00:21:02: aber je weniger man gebildete war desto weniger Verantwortung hat man ja auch bekommen.
00:21:06: und je weniger Verantwortung du tragen musst desto weniger Sorgen hast du ja letztendlich auch.
00:21:10: Das denke ich... also ich..das ist jetzt schwer zu sagen weil das hört sich so an als wäre nicht dankbar für meine Bildung.
00:21:17: um Gottes Willen, aber es ist schon nicht ganz so von der Hand zu weisen dass das auch positive wenn du an einen netten Gutsherren geraten bist.
00:21:25: Um Gottes Wille!
00:21:26: Das war natürlich die Grundvoraussetzung.
00:21:27: Ich sehe den Punkt, aber ich muss dir aufs Heftigste widersprechen.
00:21:31: Ja
00:21:31: okay ja unbedingt
00:21:32: weil ich sehe jetzt meinen Standpunkt im Sinne der Aufklärung.
00:21:37: jeder hat nicht nur das Recht seine Freiheit einzufordern sondern auch die Pflicht und Freiheit.
00:21:44: Freiheit ist ein Grundrecht.
00:21:46: Und natürlich stimme ich dir in allem zu, Freiheit heißt natürlich auch und in erster Linie wir müssen Pflichten auf... Wir müssen uns zu ganz vielen Verpflichtungen übernehmen aber das ist unsere Lebensaufgabe!
00:21:59: Das Entscheidende ist dass wir das aus freiem Willen tun.
00:22:03: Ja?
00:22:04: Wir haben den freien Willen und es kann keiner kommen der sagt du darfst dich jetzt nur an dem und dem Rahmen bewegen und du hast nur die und die Rechte und der Nächste hat aber schon wieder ganz andere Rechte.
00:22:13: Da will ich einfach sagen, das geht auch keinen Fall.
00:22:16: Ja, das stimmt!
00:22:18: Aber dass man so hier die Verantwortung genommen hat dafür selber zuständig zu sein... Das ist ja heute was in dieser sehr schnelllebigen Welt, was nicht wenige überfordert dieses wie verdiene ich mein Geld?
00:22:29: Wie komme ich klar?
00:22:30: Wie zahle ich meine Wohnung?
00:22:31: Wie zeile ich das alles?
00:22:32: Es wird alles immer teurer.
00:22:33: es ist schon so, dass viele Menschen da auch nicht mehr so gut mit klarkommen, dass sie das regeln müssen und dass das für einen geregelt war.
00:22:44: Das ist deine Sicht der Dinge.
00:22:48: Ich kann es nachvollziehen und ich weiß, was du meinst.
00:22:53: Also die Freiheit, das selber zu entscheiden ist wertvoller als quasi die Tatsache dass du dich nicht umsorgen musst sozusagen.
00:23:01: Nein absolut!
00:23:02: Lieber die kleine Sorge zu gucken wie kommt das Geld rein und wie zahlst du dein Essen selbst?
00:23:07: Als dass jemand anderes bestimmt was du isst sozusagen.
00:23:10: Es gibt eine sehr schöne Ballade die beschreibt den Freiheitskampf der Friesen Die damals gegen die Dänen sich erhoben weil die Dänen versuchten sie die Friesend zu unterwerfen.
00:23:23: Und der Freiheitsspruch, der Friesen lautete Leverdürt-Üslav.
00:23:27: Also ich bin lieber tot als Sklave eines anderen.
00:23:32: und dieses Freiheitsbewusstsein dass wir sozusagen Wir sind verdammter zu frei zu sein ja so hat es glaube ich auch Camus glaub ich mal ausgedrückt oder Sartre war es einer der Existenzialisten.
00:23:43: aber Es ist unsere oberste Aufgabe nicht nur freizusehen sondern diese Freiheit in Verantwortung zu füllen und niemand darf
00:23:51: kommen
00:23:52: und uns diese Freiheit nehmen.
00:23:53: Guck mal, das ist das höchste Gut!
00:23:55: Und wie viele Generationen haben vor uns dafür Leiden- und Streiten- und Sterbenmüssen dass wir heute diese Freiheit haben?
00:24:03: Ja
00:24:03: Die Freiheit der Meinung die Freiheit im Reisen.
00:24:06: Du beschreibst es ja auch in einer deiner Folgen Was das für ein großes Gut is was wir heute haben.
00:24:12: Also wir leben so an einem solchen Reichtum von Recht.
00:24:16: Natürlich kommen ganz viele ärgerliche Pflichten dazu Vom Preis der Butter bis hin zur Miete, Immobilie und Benzin.
00:24:23: Und was alles einen beschäftigt und bewegt und manchmal auch richtig wehtut aber es ist trotzdem alle.
00:24:27: dem müssen wir uns doch dürfen wir doch nie wieder dieses kostbare Pfand aus der Hand geben nur damit uns dann jemand sagt ja aber du hast jetzt ein Dach über den Kopf und du kriegst deinen Brei am Ende der Nahrungskette.
00:24:39: das darf nicht passieren.
00:24:40: also das finde ich ein ganz wichtigen Punkt.
00:24:43: die Freiheit als Kostbarste gut Und egal mit wem du dich unterhältst, wer wirklich als Historiker die letzten fünfzig, sechszig, siebzig Jahre überblickt, der sagt das ist das wertvollste was wir heute haben.
00:24:56: Ja ich sehe es auch und ich sehe auch dass natürlich sehr... Das muss man dann schon sehr sich gut reden, dass man in all diesen Gesellschaften oder hierarchischen Zwängen, dann noch sagt ja guck mal aber ich muss mich wenigstens nicht selber um mein Essen kümmern.
00:25:12: Also das ist ja nur ein kleiner Punkt sozusagen und ich habe ja selber auch damals sehr damit gekämpft dass jemand anderes meinen Tag bestimmt hat.
00:25:22: Ja absolut!
00:25:23: Gott sei Dank einen jugendlich wildes Herz habe ich durchaus mitbekommen hat mich sehr fasziniert, Oliver.
00:25:31: Das ist das Recht der Jugend zu rebellieren natürlich.
00:25:34: Ja also in der Zeit hat man die Kraft und den Mut auch dazu.
00:25:40: Aber okay ja das sehe ich anders, dass durchaus das schwerwiegendere Argument ist.
00:25:46: und dann gibt es aber eine zweite Sache wo ich immer sage... Das dürfen wir nicht vergessen.
00:25:51: Und das ist die Sache mit der Langsamkeit, dass die Dinge so schön langsam waren aus heutiger Sicht.
00:25:57: Schön, das hätte man damals mal sagen müssen.
00:25:58: Da wäre er wahrscheinlich ausgeflippt.
00:26:00: also, dass Dinge Zeit brauchten und man sich die eben nehmen musste weil man keine Waschmaschine hatte, die man eben anstellen konnte.
00:26:08: Weil du kann dir Spülmaschine beladen konntest oder oder oder?
00:26:11: Ist das für dich ein Punkt wo du heute sagst ja... Nein!
00:26:17: Absolut nicht.
00:26:17: Nein, absolut nicht!
00:26:18: Also ich bin kein Freund von Geschwindigkeit und ich sehe den Punkt, den du ansprichst, den Lärm, die Geschwindigkeits-, das Schnelllebige... Das sehe ich natürlich alles.
00:26:28: aber das alles will ich sagen nehme mich gerne in Kauf für diese unglaublichen Wohlstanden wir heute haben und die unglaublich vielen Annehmlichkeiten, die uns einfach so in den Schoß fallen.
00:26:43: Du bekommst einen Raum, du hast ein Schalter.
00:26:45: Du machst Licht an und riechst die Heizung hoch.
00:26:48: Du kochst an einem wirklich leicht zu bedienenen Herd.
00:26:51: Die Wärme, die Hitze – alles ist da!
00:26:53: Du hast warmes Wasser.
00:26:55: Diese ganzen Dinge waren ja aller Mühseelicht überhaupt mal Licht in einen Raum zu bringen, weil sie viele Kerzen oder Betreuungslampen ich anzünden musste damit es überhaupt mal hell wurde.
00:27:08: Ja, und dann hast du ständig kogelt irgendwas und schweilt irgendwas.
00:27:11: Und der schwarze Fuß zieht durchs Zimmer usw.
00:27:15: Und bis runter zu euch in die Küche, weil ich mal das für einen Irrsinn-Aufwand war diesen gigantischen Herd überhaupt einmal in Hitze zu bringen, dass ihr da kochen konntet!
00:27:25: Nein...
00:27:26: Tauschen, niemals.
00:27:31: Ich bin so happy im Jahr zwanzigzechstenzwanzig leben zu dürfen aber so richtig klar ist mir das auch erst durch diese Erfahrung geworden.
00:27:41: Ja deswegen war ich ja so fasziniert als ich mit Frauke gesprochen habe die ja freiwillig auf eine Zentralheizung verzichtet.
00:27:47: zum Beispiel ist, dass alles nicht zu Haar.
00:27:51: Weil eben das ja schon was sehr tolles ist, zum Beispiel ich sitze hier nämlich die ganze Zeit und habe weil es in Hamburg plötzlich wieder acht Grad ist die Heizung angesteht in diesem Raum und ist so warm.
00:28:02: Das ist jetzt mein Luxusproblem, weil ich nicht aufstehen möchte, weil dann hier Geräusche ins Mikro mache.
00:28:09: Also ne?
00:28:09: Was für ein Luxus-Problem.
00:28:11: hätte ich in meiner Gesündestube im Gutshaus gesessen werden wir wahrscheinlich total kalt und es wäre nass und ich hätte schon sieben Spinnen entdeckt oder Vielleicht auch, die mir Angst gemacht hätten.
00:28:22: Ja absolut!
00:28:23: Okay, ja das ist spannend.
00:28:25: Weil diese ... Schnelllebigkeit für mich schon manchmal auch Nachteile ist, wo ich denke, oh!
00:28:32: Dass wir immer erreichbar sind und dass wir immer antworten können sofort anstatt dass man mal einen Brief schreibt und dass dann aber auch der Gegenüber weiß, nee sie antwortet jetzt nicht in einer Stunde sondern es dauert jetzt halt ein Brief lang oder so?
00:28:46: Also das auch nicht erwartet, dass das so schnell kommt.
00:28:49: Wenn ich heute schon manchmal
00:28:51: ... Auch da würde ich widersprechen und sehe es ganz anders.
00:28:54: Ich weiß, wir zogen damals von Südafrika zurück nach Deutschland und ich hatte damals als Schuljunge wirklich meine erste Liebe und musste jetzt so furchtbar darunter leiden dass ich jetzt nur Briefe schreiben konnte.
00:29:08: man konnte damals nicht telefonieren.
00:29:10: also das ging natürlich schon das waren siebziger jahren konnte telefonieren aber das war natürlich uns teuer und wäre mir auch gar nicht erlaubt gewesen weil du musst dich mich hinsetzen und briefe schreiben Und es war eine so unsägliche Qual, sechs Wochen zu warten bis dann endlich eine Antwort kam.
00:29:26: Also ich muss wirklich sagen... Nein!
00:29:31: Kein Zurück!
00:29:32: Nein!
00:29:32: Absolut!
00:29:34: So oft wenn die Leute hören und sagen ja früher war alles besser?
00:29:37: Nein!
00:29:37: Früher waren nichts besser.
00:29:39: Es war früher eben so wie es früher war und heute ist das so wie's heute ist.
00:29:44: Man kann die Zeiten nicht vergleichen.
00:29:46: was man aber kann dass man sieht, was wir heute einfach für ein... unglaublichen Luxus haben.
00:29:54: Wir wem mich, keiner Generation jemals in der ganzen Menschheitsgeschichte ging es so gut.
00:30:00: Ja das stimmt wobei ich da eine Sache sagen muss.
00:30:03: Ich habe ja diesen Gesprächskreis mit den älteren Herrschaften die alle um vierzig geboren sind weil viel ältere Menschen gibt's einfach gar nicht mehr Die.
00:30:10: ich hab oft sage auch sie sind immer alle so gute Dinge und dann hat mal einer und das habe ich auch schon einmal in der Folge gesagt gesagt ja Sie dürfen nicht vergessen wir sind die Generation in der es jeden Tag besser wurde Und sie jetzt Heute hier sind die Generationen, in der es stagniert.
00:30:24: In der Dinge auch schlechter werden wieder oder sich nicht verändern ... Genau und das ist tatsächlich eine Sache, wo ich denke ja also diese Generation zwischen fünfzig Sie diese ganzen Wirtschaftswunderjahre mitgemacht haben und so.
00:30:40: Du hast es ja schon gesagt, man kann das nicht vergleichen.
00:30:42: noch mal eine ganz andere Zeit auch?
00:30:44: Nein!
00:30:45: Aber wie ist das denn mit dieser Geschichte Besitz belastet?
00:30:49: Ist es damals nicht schön gewesen dass man wenig besessen hat weil man das was man hatte viel mehr wertgeschätzt hat als dass wir heute bei Amazon etwas bestellen?
00:31:03: Also ist es nicht was Gutes gewesen, dass man so kostbar... das was man hatte, dass das so kostba war?
00:31:10: Wir haben, weißt du ich gehöre noch zu der Generation.
00:31:13: Ich gucke jetzt nur nach Basgaten und sehe was die Kinder da in Spielsachen haben.
00:31:17: Und ich bin uns verschlägt mich weil ich natürlich auch.. ich habe in Afrika gelebt und ich hab gesehen was die kinder dort an den Spielzeughausen ist.
00:31:24: gar nicht und ihr erfindet einfach ihre eigenen Sachen und die bauen aus Draht und Holz Bauen sie sich die tollsten Spielgeräte und sind happy.
00:31:32: afrikanische Kinder niemals quengeln hören.
00:31:35: Die sind von einer so unglaublichen Ausgeglichenheit und einem Vorsinn, das haut mich bis heute um.
00:31:44: Und ich war ja kürzlich wieder in Südafrika für ein paar Jahre.
00:31:47: Ich habe es wieder erlebt einen Kind im Supermarkt in der Quengelzone also dort wo dann die Süßigkeiten an der Kasse liegen.
00:31:53: wenn ein Kind quengelt sind weiße Kinder die schwarzen nicht weil sie einfach auch ganz anders sozialisiert werden.
00:32:00: Du sagst das Materielle heute, was jederzeit verfügbar ist.
00:32:03: Wie war es damals?
00:32:04: Ich glaube wenn ich sehe wie Kinder heute mit ihren Sachen umgehen auch hier bei uns in der Nachbarschaft da liegt ein Lederfußballtage lang im Regen und verkommt und verschimmelt und vergammelt.
00:32:16: Damals wenn also in meiner Kindheit als ich hätte meinen Leder fußball Das wäre mein Heiligtum gewesen und den hätte ich jahrelang gehegt und gepflegt.
00:32:25: Und den hätt' ich quasi unterm Kopfkissen mit ins Bett genommen, und heute wird es alles wegwerfen
00:32:30: war.".
00:32:30: Ja eben genau!
00:32:32: Deswegen ist das nicht vielleicht doch eine Sache die, neunzehnt sechs oder vier oder wann auch immer gar nichts so schlecht war?
00:32:42: Also auch da würde ich sagen weißt du wir sind Kinder unserer Zeit und du kannst es nicht vergleichen.
00:32:50: oder die Menschen heute und die Menschen damals, das sind die Paradigmen.
00:32:53: Also die Werte-Skala ist einfach eine völlig andere.
00:32:58: Und die Generationen, die du angesprochen hast – also Jahrgang noch im Krieg geboren, kurz vor dem Krieg geborgen nach dem Kriege geboren natürlich die Generation Die Wert schätzt natürlich die Dinge nochmal ganz anders als vielleicht meine Generation Oder dann deine Generation oder die Generation meiner Kinder.
00:33:15: Trotz alledem ist es eine Frage der Erziehung.
00:33:18: Wie gehe ich mit den Dingen um?
00:33:20: Und glaube, es gibt durchaus Elternhäuser die sehr großen Werte rauflegen dass die Dinge einen Wert haben und das man sie auch dementsprechend wertschätzt.
00:33:32: Ich glaube, das ist mit Sicherheit ein Erziehungsfrage und ich glaube es ist weniger, weniger ne Frage der Historie
00:33:41: Ja, aber das sind keine unberechtigte Einwände.
00:33:45: Man könnte ja auch heute ganz bewusst und es gibt ja auch durchaus Menschen die das dann auch machen auf Besitz verzichten und sagen ich kaufe mir den einen Wollpulli anstatt die zehn Fast Fashion Wollpolis.
00:33:57: oder jetzt kann man ja für alles sagen den einen Teller anstelle jeden Monat neun?
00:34:05: Ich sehe das ein Stück weit in der Generation meiner Töchter, die ein unglaubliches Bewusstsein mittlerweile haben für Nachhaltigkeit.
00:34:13: In einem viel größeren Maße als ich es habe oder meine Generation das hatte.
00:34:18: sie achten viel mehr drauf wie bewegen Sie sich durch die Welt?
00:34:22: Wie nachhaltig sind Sie?
00:34:23: was kaufen Sie ein?
00:34:24: Was essen Sie?
00:34:25: Wie wird es hergestellt?
00:34:27: Die neue Generation muss man sagen und natürlich auch da ist es auch ein bisschen natürlich eine Frage thematisier' ich als Eltern Die Dinge bei Tisch und reden wir drüber oder reden wir nicht drüber.
00:34:39: Und da sehe ich schon, dass da auch eine Generation heranwächst die durchaus sehr kritisch auf die Dinge guckt und sie gleichzeitig war auch sehr wertschätzend.
00:34:49: Das finde ich großartig!
00:34:51: Die sind weit wertschätzender als meine Generation im Hinblick auf Nachhaltigkeit.
00:35:00: Deine Kinder sind ja jetzt noch deutlich jünger Aber auch bei denen wird das mit Sicherheit ein ganz, ganz großes Thema
00:35:07: sein.
00:35:07: Ja absolut und das fängt jetzt ja schon damit an dass eben die ganzen großen Fast-Fashion Kaufhäuser, zum Beispiel alle die preowned Sparte haben und so.
00:35:19: Das wäre vor drei Jahren und denkbar gewesen, dass man in den großen Marken gebrauchte Kleidung kaufen kann.
00:35:26: Also das sind ja ganz viele in ganz vielen Aspekten wo sich das so widerspielt oder?
00:35:31: ich weiß noch meine Mutter hat früher immer also Ich bin jetzt vierzig sagen wir mal vor thirty fünf Jahren Immer schon Tofu-Würste gekauft.
00:35:39: Weil mein Vater...
00:35:40: Das Kükenädchen ist vierzehn, ja okay!
00:35:42: Ja genau und
00:35:43: äh... Die Svenja hat die ich nur... Wie alt warst du?
00:35:46: Siebzehn?
00:35:47: Ja, wahnsinn.
00:35:50: Und mein Vater hat immer schon sehr viel Wert darauf gelegt auf Verpackungsmüll und so dass es eben keinen gibt.
00:35:56: Wir durften auch immer keine Milchschnitten essen, keine Capri-Sonne, kein McDonald's, sowas damals alles... Auf jeden Fall hat das auch immer Tofuwürste gegeben!
00:36:04: Darauf will ich eigentlich raus.
00:36:05: Meine Mutter musste die immer ganz umständlich in Reformhäusern kaufen.
00:36:10: Also nur im Reformhaus gab es die und die waren viel teurer als richtiges Fleisch.
00:36:15: Und wo ich heute denke, allein das ist ja schon... Das hat sich so verändert!
00:36:21: Heute sind Fleischersatzprodukte total gängig und ich weiß gar nicht ob überhaupt noch Reformhäuser gibt.
00:36:27: also ich habe schon lange keins mehr gesehen.
00:36:29: Da hat sich zum Glück viel getan, das stimmt.
00:36:31: Wobei ich trotzdem immer denke Gut, dass erfahren zu haben mit wie wenig Sachen man klar kommt.
00:36:40: Ja das auf jeden Fall.
00:36:41: Um sich auch nochmal zu besinnen in manchen Situationen wo man doch über die Strenge schlägt weil man es halt kann, weil wir ja doch sehr gutes Geld alle mittlerweile haben.
00:36:51: Das
00:36:51: denke ich mal und das war ja deine ursprüngliche Frage.
00:36:54: Ich glaube schon, dass egal in welcher Funktion wir jetzt an diesem Experiment nenn ich's mal heil genommen haben.
00:37:04: Ich glaube, es hat uns allen wirklich auch noch mal ins Gedächtnis gerufen wie wertvoll die Dinge sind und wie wertfull es ist eine gewisse Bescheidenheit zu haben.
00:37:16: Das ist mit Sicherheit bei jedem in irgendeiner Form so durchgedrungen
00:37:21: Ja.
00:37:22: Wie hast du das damals?
00:37:23: Ich meine, das ist jetzt ein sehr eben mannzipistisches, sagt man das so, Thema feministisch... wie hast du damals die Unterschiede?
00:37:31: Ist das für dich in irgendeiner
00:37:33: Form
00:37:35: eine Sache gewesen damals zwischen Männern und Frauen oder war das gar nicht so die Sache?
00:37:42: Also zum Beispiel wenn wir mal den Sepp und mich nehmen dass ich früher aufstehen musste weniger Geld gekriegt habe länger arbeiten musste solche Sachen dass das da schon Unterschiede gab.
00:37:51: oder ist es in deiner Rolle da?
00:37:53: Ich meine, du hast ja sogar erzählt, dass alle auf die Gutsherren gewartet haben am Tisch.
00:37:58: Ja interessanterweise hatte die Gutesherren eine Schlüsselfunktion im gesellschaftlichen Kontext.
00:38:04: Das war durchaus ein Alleinstellungsmerkmal.
00:38:09: Dass alle Blicke waren auf Gesten und Handlungen der Gutschein gerichtet Und sie war definitiv die Chefin im Haus Tats alle dem, natürlich.
00:38:20: in letzter Instanz entschied dann wiederum der Mann über Gedei und Verderb aller Personen die irgendwie auch... in diesem System der Hierarchie waren.
00:38:31: Also es war natürlich ein Patriarchat, ganz ausgeprägterweise.
00:38:36: Es war eine sehr männliche Welt wenn du dir einfach mal anguckst auch das Auftreten des Gutsherren immer mit den entsprechenden Insignien der Macht.
00:38:45: dieser riesige Schreibtisch er verfügte über die Buchhaltung Erzahlte Gehälter aus Die Stiefel, die ja auch irgendwie so was militaristisch macht gewaltvolles hatten.
00:38:56: Also es war eine unglaublich durch die Männerwelt und so typische männliche, heute würde man sagen toxische Männlichkeit geprägte Welt ganz klar.
00:39:06: Und das war ja unter anderem auch... Ich würde mal sagen, es kann sein dass Historiker mehr da widersprechen aber diese toxische männlichkeit waren mit einem Grund, dass es dann eben auch zum ersten Weltkrieg
00:39:18: kamen.
00:39:20: Diese Überhöhung des männlichen der Herrlichkeit für Gott- und Vaterland Und so weiter.
00:39:26: Das war natürlich alles die Welt der Männer und die führte in den Abgrund und das gleich zweimal.
00:39:35: Ja, bis die Frauen dann überhaupt mal zu Wort kommen konnten, mussten erst die sechziger-sebziger Jahre kommen und seitdem sind die Frauen am Kämpfen und heute sieht es ja fast schon wieder so aus als würden da Sachen in Frage gestellt was ich keins davor irgendwie befürworten kann.
00:39:53: im Gegenteil Ich bringe mein Töch dann bei, wehrhaft zu sein und stark zu sein.
00:39:59: Und toxische Männlichkeit sofort zu erkennen und zu demaskieren... Also das ist ein ganz wichtiger Punkt!
00:40:07: Dass wir die Rechte der Frauen wirklich nur stärken und für die Frauen eintreten wo es nur geht.
00:40:16: Ja also
00:40:18: damals war's Verhängnisvolle diese Entwicklung.
00:40:21: Ja, also in manchen Positionen ist es ja nicht so aufgefallen zum Beispiel jetzt bei der Marmsello oder so da.
00:40:29: aber wo gerade so bei den untersten was ich jetzt mitbekommen habe... Mir war ja mit siebzehn gar nicht klar dass das überhaupt mal anders war.
00:40:39: Es ist mir heute klar Damals hab ich das alles für selbst verständlich erachtet.
00:40:44: Gottes Willen, das sind alles Dinge, die man nicht bedrauern darf, dass sich das geändert hat.
00:40:51: Wenn du jetzt zurückdenkst und sagst, du würdest nie wieder eine Zeitreise machen, könntest du dir noch mal eine andere Rolle vorstellen?
00:40:59: Also hast ja ganz am Anfang auch gesagt, du hättest jede Rolle gemacht!
00:41:02: Aber jetzt wo du es erlebt hast ... Es ist so ne komische Frage, weil hätte, hätte...
00:41:07: Also einer zurück Ein Zurück für mich, kommt gar nicht mehr in Frage.
00:41:13: Ich möchte an keiner Zeit Reise Metall nehmen und auch in keiner anderen Rolle mehr.
00:41:17: Das war einfach einmalig und es war unglaublich beeindruckend und unglaublich lehrreich!
00:41:25: Ich habe Geschichte im Grunde erst durch diese zwei Monate wirklich das Leben im Jahr four hab ich im Grunden erst Geschichte begriffen.
00:41:35: Mir ist da erst klar geworden was unglaubliche Umwälzungen, gesellschaftliche Umweltsung, politische Umwältigung, die wir erlebt haben.
00:41:45: Und auch dass diese Kriege – auch wenn das schrecklich klingt – letzten Endes dazu geführt haben, dass die Menschen ein Bewusstsein entwickeln konnten dafür was wirklich wertvoll ist.
00:41:58: Die Freiheit!
00:42:01: Die Freiheit war nicht gegeben im willhelminischen deutschland die freiheit war nicht gegeben in nazideutschland und diese freiheit wurde wirklich erst erkämpft durch diese grausamen erfahrung.
00:42:15: also es ist
00:42:17: wirklich schauerlich aber es ist das wohin es uns dann durch dieses ganze grauen wirklich auch geführt hat.
00:42:26: und deswegen würde ich würde ich nie unten immer sagen ich möchte noch mal zurück oder damals war alles besser.
00:42:32: Auf keinen Fall will Ernt noch mal zurück, da ist er sich sicher.
00:42:36: Und auch die Dinge, die ich sage dürfen wir nicht vergessen von damals.
00:42:40: Da sagt er ja, wir sind aber Kinder unserer Zeit und wir sollten quasi in unserer Zeit sein und uns an dem freuen was wir haben.
00:42:50: auf jeden Fall nur meine Message generell und der ganze Sinn dieses Podcastes Vorfahren haben.
00:43:02: Lass uns nicht vergessen, wie sie gelebt haben!
00:43:05: Denn eine Mischung aus den Erfahrungen damals und das was wir heute haben ist wahrscheinlich am Ende das Gesündeste.
00:43:15: So es ist super schwer dass in so weniger abschließende Worte zu fassen.
00:43:22: manchmal denke ich Es ist vielleicht wie ein Pendel Was damals ganz links war Also im linken Ausschlag, was heute ein bisschen zu weit nach rechts ausgeschlagen ist und was in der Mitte sich wieder einpendelt sollte.
00:43:40: Damit lehne ich mich jetzt mal
00:43:41: aus dem Fenster
00:43:42: das so zu formulieren... Also, wenn ihr Fragen an Arndt und mich habt.
00:43:46: Und wenn ihr möchtet, dass wir beide darüber sprechen und noch mal ein paar Sachen oder ein paar Aspekte ausdiskutieren dann kommentiert das gerne bitte irgendwo.
00:43:54: einer von uns wird es auf jeden Fall lesen.
00:43:57: Dann rufe ich... Arnd hat mich angerufen!
00:44:00: Das ist technisch einfacher.
00:44:02: Dann reden wir da gerne nochmal drüber und dann diskutiere mir das.
00:44:05: Vielleicht haben wir ja manche Punkte gar nicht bedacht die euch am Leben... ...Ninzehundert interessieren?
00:44:12: Oder Arndts?
00:44:13: Bist du noch mal bereit mit mir zu senieren über...
00:44:17: Ja, absolut.
00:44:18: Also ich finde das irre spannend!
00:44:20: Wir haben mit Sicherheit tausende von Fragen nicht
00:44:23: beantragt.
00:44:23: Ich bedacht ja.
00:44:24: Mit Sicherheit noch einiges im Eter und ich freue mich total darüber wenn Interesse da ist und gehe mit dir gerne nochmal ins Gespräch und dass jetzt einfach faszinierend dich zu hören nach zwanzig
00:44:38: Jahren.
00:44:48: Und
00:44:51: mit diesen Worten beendet diesem Podcast.
00:44:53: Wir freuen uns auf euch, eine gute Zeit bis dahin.
00:44:56: ganz liebe Grüße!
00:44:57: Tschüss.
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